Hurra, Hurra. Am Samstag vor zwei Wochen bin ich mit Lena nach Oxford gefahren. Das Wetter war ziemlich gruselig, d.h. es war ziemlich kalt und hat die ganze Zeit geregnet, Oxford selbst war aber sehr schön. Morgens sind wir erstmal schön in Stress geraten, weil unser Bus um 11 Uhr fuhr, wir aber erst noch Tickets kaufen mussten (naja eigentlich Oystercard aufladen, aber das ist im Grunde ja dasselbe...) und dann die Bushaltestelle nicht finden konnten, von welcher der Bus losfuhr in welchem wir Plätze gebucht hatten. Als wir die Bushaltestelle gefunden hatten, war der Bus gerade abgefahren. Da war die Freude natürlich groß! Glücklicherweise stellte sich heraus, dass der Bus zwischen Oxford und London alle 10 Minuten fährt, so dass wir einfach den nächsten nehmen konnten. Und: Oh wunder, sogar die Buchung galt ebenfalls für den späteren Bus. Vollkommen durchnässt und total entner
vt (ich jedenfalls...) bestiegen wir also den Bus in Richtung Oxford. Die Fahrt dauert so c.a. 1. 30 h und man kann an verschiedenen Stationen hinausspringen. Nun, Oxford ist wirklich ein schönes Städtchen, voller kleiner Häuser und Gassen und mit einem mittelalterlichen College nach dem nächsten. Die Colleges kosten leider Eintritt, aber sind auch von innen sehr schön anzusehen. Schöne Kreuzgänge, wunderbare Essenssäle behängt mit Bildern berühmter ehemaliger Studenten (von denen ich aber nur Locke kannte), gemütliche Studierzimmer wie aus dem 18. Jhd. etc. versüßen jedem eingebildeten und wirklichen Gelehrten sein Leben und Studieren in dieser kleinen feinen Stadt. Man bekommt bei solchem Anblick wirklich direkt Lust, in Oxford zu studieren. Von den Colleges haben wir nur Christ College und Magdalene College gesehen, sowie natürlich einige Co
lleges von außen. Ich habe mir noch ein billiges Schachspiel auf einem Flohmarkt in einer Kirche gekauft und den Abend beschlossen haben wir, nachdem wir uns in einem Star Bucks.... ähm ich meine, nachdem wir uns in einem CAFE *hust* aufgewärmt haben, mit einem Klavierkonzert in der berühmten Stadthalle von Oxford, in welcher auch immer die Graduiertenfeiern etc. stattfinden. Das Konzert war sehr schön, auch wenn der Majestro so cool war, dass er bei jeglichem Applaus keine Miene verzogen
hat und nur leichte Verbeugungen angedeutet hat. Was mir ein wenig unsympatisch war. Aber was soll man machen, wenn der Mann ein Genie ist??? Äh...
Nun, Oxford ist auf jedenfall ein schöne Stadt, das ist keine offene Frage. Und sie ist vollgestopft mit Studenten. Man (ich) würde wirklich gern dort studieren, auch wenn die Anforderungen wahrscheinlich horrend sind (da die nächste Station auf meinem Lebenslauf ja ein PhD ist, sind sie nochmal umso höher...). Ich bin aber nicht s
icher, ob ich Cambridge nicht trotzdem vorziehen würde, schon allein wegen des historischen Faktors (das wohl nur einige wenige Freaks zu schätzen wissen...). Andererseits bekommen in Oxford bereits die Undergraduates eins zu eins (!) Unterricht... Ach ja, ob die Lebensqualität tatsächlich zunimmt, wenn man mehr Optionen zur Auswahl hat... Hmm erstmal muss man die Optionen wohl zur Auswahl haben. Wenigstens nuscheln Oxfordianer nicht...
Nun, Oxford ist auf jedenfall ein schöne Stadt, das ist keine offene Frage. Und sie ist vollgestopft mit Studenten. Man (ich) würde wirklich gern dort studieren, auch wenn die Anforderungen wahrscheinlich horrend sind (da die nächste Station auf meinem Lebenslauf ja ein PhD ist, sind sie nochmal umso höher...). Ich bin aber nicht s
