Freitag, 8. August 2008

Clarity

Heute habe ich Feedback von meinem Supervisor zum ersten Draft meiner Masterarbeit bekommen. Er meinte, dass es ganz gut aussehe, dass ich aber noch eine wenig an meiner Klarheit arbeiten sollte. Das GEspräch dazu ging ungefähr so:
Supervisor: "Try to write less like a political philosopher and more like..."
Ich: "More like a philosopher of language?"
Supervisor: "Well..."
Ich: "Well, I should probably write less like a german and more like a english."
Supervisor (lacht): "Well, I would not have thought about that, but now that you say it. Yes."

Dienstag, 15. Juli 2008

Heimkehr

Hallo an alle! Vom 25. 7. bis zum 4. 8. werde ich in Bielefeld sein. Würde mich sehr freuen, so viele von euch wie möglich mal wiederzusehen. Ansonsten muss man mich halt in London besuchen kommen...

Mittwoch, 9. Juli 2008

New Home

Letzte Woche Freitag und Samstag war es soweit: Ich musste meine Hall of Residence verlassen. Also hab ich alle meine Sachen gepackt und bin umgezogen. Glücklicherweise ist im Haus in dem auch mein amerikanischer Freund Ben wohnt ein Zimmerchen frei geworden, in welches ich nun eingezogen bin. Das Zimmerchen ist in einem Haus, welches in der Sherringham Avenue liegt. Die Sherringham Avenue ist in Tottenham, was einer der äußeren Bezirke von London ist, was bedeutet, dass ich jetzt nicht mehr bequem zu Fuss zur Uni gehen kann, sondern die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen muss. Hey, aber dafür ist es wesentlich billiger, man kann sich selber sein Essen kochen und Gäste auch nach 23 Uhr nach Hause bringen (für die man dann noch nicht mal bezahlen muss!). Es gibt keine festgelegten Frühstücks- und Abendessenszeiten und so weiter und so fort...
Naja, vermutlich werde ich mir ein Fahrrad zulegen, was zum einen billiger wäre und zum anderen der sportlichen Betätigung dienen kann. Naja, mal sehen. In dem Haus lebt es sich hervorragend. Obwohl mein Zimmer "eher" klein ist (also es ist wirklich klein) gibt es eine große Küche und ein Wohnzimmer. Außerdem wohnt Ben hier, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Es gibt noch zwei andere Mitbewohner, die beide Lehrer sind und sich so gut wie nie blicken lassen. D.h. sie sind entweder auf der Arbeit oder irgendwo anders und wenn sie mal zu hause sind, dann verstecken sie sich in ihren Zimmern. Was im Grunde super ist, weil es einem dann so vorkommt, als hätte man das ganze Haus für sich (naja zumindest als würde man in einer zwei Personen WG wohnen). Zur Zeit wohnt außerdem noch Emiliano, ein anderer amerikanischer Freund von mir bei uns, weil er aus seinem Wohnheim auch raus musste und in zwei Wochen schon in die Staaten zurück muss um dort eine Promotion in Economics an der University of Berkeley anzufangen. So ergibt es sich, dass wir hier gerad ein ziemlich coole Zeit in unserem Heim haben. Hier sind auch noch ein paar Bilder für all diejenige die im Bilde sein wollen (ha ha, was für ein Schenkelklopfer):









Winzzimmer Teil I




















Winzzimmer Teil II


















Flur mit Aussicht auf eines der drei (!) Badezimmer


















Treppe nach unten (mein Zimmer ist im ersten Geschoß)




















Wohnzimmer Teil I















Wohnzimmer Teil II
















Küche Teil I

















Küche Teil II















Garten



Philosoph des Monats Juli

Tja, dass ist ja ziemlich eindeutig. Mit 6 Stimmen von 11 wird Aristoteles vom Publikum zum Philosophen des Monats Juli gewählt.
Für den Monat August stehen die folgenden Personen (mal wieder) zur Wahl ganz im Zeichen meiner Dissertation...: David Hume vs. Immanuel Kant. Zwei der größten Paradigmengeber der Philosophie überhaupt.

Sonntag, 29. Juni 2008

Everything worked out just fine

So, für alle die sich gefragt haben wie denn die Klausur war: Es ist alles super gelaufen. Ich hatte auch keine Schlafprobleme wie manche ja befürchtet oder geglaubt oder was weiß ich haben. Diesmal jedenfalls nicht, aber da hatte ich ja auch schon Erfahrung mit Klausuren und nicht zwei Klausuren an einem Tag... Naja, die letzten Tage habe ich wenig innerhalb meines Zimmers verbracht und deshalb auch wenig Zugriff zum Internet gehabt, weshalb ich wenigen Leuten Bericht erstattet habe. Seht dies als die offizielle Version an, für alle die an persönlicheren Details interessiert sind stehe ich aber sehr gern zur Auskunft bereits. Die nächsten Tage bis Donnerstag bin ich aber erstmal weg, da begleite ich für ein paar Tage meine Eltern nach Westengland. Also: Cherio!

Dienstag, 24. Juni 2008

36 Stunden 30 Minuten

So, jetzt hab ich es bald hinter mich gebracht. Am 26. Juni um 13:00 Uhr Ortszeit habe ich meine letzte Klausur beendet. Wird auch langsam Zeit. Danach werd ich mich erstmal in die Sonne legen und für die nächsten 7 Tage nicht wieder aufstehen. Oh, mann wie sehr ich mich darauf freue. Erscheint einem richtig wie das Paradies...

Freitag, 13. Juni 2008

2 Down und die schlimmsten Stunden meines Lebens...

So, ich habe meine ersten zwei Klausuren hinter mich gebracht. Das Schreiben hat eigentlich ganz gut geklappt muss ich sagen. Allerdings hatte ich vorher eine ziemliche Horrorerfahrung. Gestern als ich ins Bett gegangen war, war ich auf einmal so aufgeregt, dass ich nicht einschlafen konnte. Ich habe dann immer wieder versucht mit zu beruhigen und mir zu sagen, dass ich gut vorbereitet bin und das nichts passieren kann, aber ich konnte einfach nicht einschlafen. Irgendwann so gegen 6 (!) Uhr morgens ist es mir dann gelungen für eine Stunde einzunicken. Ich habe also quasi die ganze Nacht vor den Klausuren quasi keine Auge zugedrückt. Naja, man kann sich vorstellen wie ich mich gefühlt habe. Und die Panik hat das natürlich auch nicht gerade wenig geschürt. Zum Glück haben Kaffee, Cola und ein tüchtiger Schub Adrenalin mich am Leben erhalten und ich konnte relativ flüssig alles runterschreiben was ich mir vorher eingeprägt hatte. Leider waren die meisten meiner Lieblingsthemen, also derer die ich am Besten vorbereitet hatte nicht bei den Fragen dabei. Naja, wir werden sehen was das gibt. Jetzt bin ich auf jedenfall total fertig und werde mich gleich ins Bett werfen um mindestens 20 Stunden zu schlafen. Dieses Wochenende geht auf jedenfall erstmal nichts mehr...

Donnerstag, 12. Juni 2008

Exams...

Morgen sind meine ersten beiden Klausuren. Eigentlich dürfte ich ganz gut vorbereitet sein, aber man weiß ja nie, was für Fragen dann tatsächlich in welcher Form aufkommen. Hinzu kommt, dass es ja für mich nicht nur ne Philosophie, sondern auch ne Englischklausur ist. Naja, wir werden sehen wie es wird. Gerade fühle ich mich nicht besonders aufgeregt und ich nehme mir heute auch eine Auszeit, damit auch erholt in die Klausuren gehen kann. Leider hat gerade vor einer Woche das Wetter wieder angefangen gut zu werden, was ja an sich keine Schande ist, was jedoch leider auch zu einer Erhöhung des Pollenflugs beigetragen hat. Soll heißen, meine Augen tränen und meine Nase läuft. Hoffentlich hats keinen zu großen Einfluss... Alle die daran glauben, dass das irgendetwas bringt, können in der Zeit von 10 - 17.30 (11 - 18.30 deutsche Zeit) an mich denken. Alle die glauben, dass das nichts bringt, können ja trotzdem zwischendurch mal an mich denken nur für den Fall der Fälle... Morgen Abend habe ich jedenfalls das gröbste überstanden. Dann muss ich nur noch eine Klausur schreiben und hab auch schon Erfahrung gesammelt.

Samstag, 7. Juni 2008

Philosoph des Monats Juni

Es ist beschlossene Sache: Der Philosoph des Monats Juni ist: Bertrand Russell!

















Für die nächste Abstimmung reisen wir ein wenig in der Zeit zurück und betrachten die griechische Antike. Vorgeschlagen sind: Platon, Aristoteles und Epikur.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Und täglich grüßt...

Okay, ganz offensichtlich ist hier seit einer Woche nichts mehr geschrieben worden. Woran das liegt? Der Author dieses Blogs führt momentan ein Leben, welches an Langweiligkeit und Eintönigkeit kaum noch zu überbieten ist. Jeden Tag aufstehen, für Klausuren lernen, schlafen gehen. Ich war am Wochenende nicht weg, dass Wetter ist furchtbar (ja, es regnet...) und meine Laune ist aus verschiedenen Gründen im Keller (gewesen). Jegliche Versuche (bisher ja nicht besonders fruchtbare, wie einige wissen und andere nicht...) mit dem anderen Geschlecht Kontakt aufzunehmen sind ebenfalls eingefroren worden, um mich nicht noch einer zusätzlichen emotionalen Stresssituation auszusetzen, so dass an dieser "Front" ebenfalls Informationsstille herrscht. Klingt rational, und ist auch so.
Das alles soll alles in allem heißen: Ich hab grad echt nix interessantes zu berichten. Sobald meine Klausuren vorbei sind, wird das vielleicht wieder anders werden, aber ich werd bestimmt auch was unternehmen, wenn die ersten beiden Klausuren (die am selben Tag stattfinden...) am 13. 6. vorbei sind. Dann gibts vielleicht mal wieder was spannendes aus meinem Leben zu berichten.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Triumph

Ich habe jetzt bereits von mehreren unabhängigen (und teilweise muttersprachlichen) Quellen gehört, dass man an meinem Akzent nicht erkennen kann, dass ich aus Deutschland komme. D.h. ich habe keinen (starken) deutschen Akzent im Englischen! Hurra! Das ist doch mal ein kleiner Erfolg in dem man sich sonnen kann. Vor allem wenn man bedenkt, was ich für eine Abneigung dem deutschen Akzent gegenüber habe (was ich ja bereits zum Ausdruck gebracht habe).
Ich erkläre mir diese Abneigung übrigens inzwischen darüber, dass das der Akzent ist den man die ganze Zeit in der Schule im Englischunterricht hört und das ich den deshalb automatisch mit schlechtem Englisch assoziiere (da ja Schüler noch nicht so gut in Englisch sind und auch einen starken Akzent haben, während Lehrer eher einen schwächeren Akzent haben und (hoffentlich) Englisch gut beherrschen). Ich weiß, dass das im "normalen" Leben eigentlich eine schlechte Generalisierung (weil ja ein starker Akzent ja eigentlich kein Zeichen whatsoever dafür ist (na gut stimmt nicht: Wenn Leute keinen Akzent haben, bedeutet das ja meistens, dass sie sich bereits längere Zeit mit der Sprache beschäftigt haben (denn aus welchem Grund sollten sie sonst keinen Akzent haben?) während Leute mit starkem Akzent ja tatsächlich oft die Sprache schlechter beherrschen), ob jemand eine Sprache beherrscht oder nicht - jedenfalls in jeder Hinsicht außer mit Hinblick auf die Aussprache) ist (Wow, drei Klammern ineinander!), aber was soll man machen...

Donnerstag, 15. Mai 2008

Tage wie diese

Nur für die, die sich wundern, wie mein Leben momentan ausschaut: Da ich momentan voll drauf bin mich für die Klausuren vorzubereiten (mit Bezug auf welche ich ein Wechselbad der Gefühle durchmache: An manchen Tagen denke ich, dass das ja alles total einfach wird und anderen Tagen denke ich, dass das unschaffbar ist...) hab ich mir ein voll mega geregelten Tagesablauf zugelegt, der beinhaltet: 8.30 Aufstehen. Duschen. Frühstücken. 10 Uhr Hall verlassen. 10.30 anfangen zu lernen. 18.30 nach hause gehen. 19.00 Essen. 20 - ausruhen... Soviel zum aufregenden Lebenstil. Wie sagt man so schön: Ich lebe für die Pausen... Die Abende sind natürlich auch toll. Und das lernen kann auch super sein... Wenn es was interessantes zu lernen gibt (ich übertreibe natürlich masslos. Die meisten Sachen die ich lerne sind natürlich super spannend. Aber es wäre einfach so viel besser Essays oder Hausarbeiten über die jeweiligen Themen zu schreiben. Klausurenlernen ist soooo stupid!).

Out in Camden Town

Nur schnell als Statusupdate ein kurzer Bericht von meinem Wochenende. Ich war Samstag nämlich aus in Camden Town. Camden Town liegt eigentlich direkt um die Ecke von meiner Hall of Residence und ist auch der Ort an dem der "Camden Market" stattfindet, wo man alles kriegen kann, von Toilettenpapier und Taschentüchern die vom Lastwagen gefallen sind (und deshalb spottbillig sind), über Geschirr, bis zu den neuesten Modeassecoirs (k.A. wie man das schreibt. Ist mir auch egal...). Naja, jedenfalls habe ich mir das sagen lassen, selbst dagewesen bin ich nämlich noch nicht (und das obwohl er nur ne halbe Stunde zu Fuss entfernt liegt... Tztztztz). Wir waren zu 4 (ich, zwei Freunde aus der Hall und eine Freundin von einem der Freunde die aus Brasilien zu Besuch war [naja eigentlich war sie aus Paris, wo sie den letzten Monat verbracht hat, zu Besuch in London, aber Details sind ja nicht wichtig]) und haben den Abend auf der Camden Street zugebracht, was eine echte nette Ecke, vollgestopft mit netten Leuten (jedenfalls zu dem Zeitpunkt als wir da waren) ist. Wir haben den Abend im Pub "The World's End" gestartet, wo wir "World's End"-Bier kaufen wollten, worauf die Kellnerin uns bedauernd mitteile, dass es ein solches Bier nicht gäbe, sondern dass das nur die Schilder von der Kneipe an den Zapfsäulen seien (wobei nicht klar ist, ob sie die Tatsache bedauerte, dass es solches Bier nicht gibt oder ob sie uns bedauerte, weil wir zu blöd waren darauf selbst zu kommen...). Im Pub lernte die Freundin des Freundes dann jemanden kennen der an dem Abend Geburtstag hatte und wie es der Zufall wollte, hatte sie selbst ebenfalls Geburtstag. Und tatsächlich haben wir an diesem Abend bestimmt 6 Leute getroffen die Geburtstag hatten... Der 10. Mai muss irgendwas besonderes an sich haben... Das World's End ist jedenfalls ein etwas alternativ angehauchter Pub, in dem man seinen Abend gut beginnen kann. Leider war es zu laut um sich zu unterhalten und es war nicht möglich (so wie sonst normalerweise in Pubs), sein Bier mit nach draussen zu nehmen. Wir haben uns deshalb bald auf den Weg zu einem anderen Ort gemacht, nämlich einem Club. Auf dem Weg dahin sind wir noch schnell in einer Bar eingekehrt, wo man auch tanzen konnte. Haben wir auch gemacht und sind dann weitergezogen. Der Club in den wir wollten (leider habe ich dessen Namen vergessen) war leider Sold Out, weshalb wir ins "Purple Turtle" gegangen sind, was ein Club gleich auf der anderen Straßenseite war (wie praktisch!). Am Eingang teilte man uns schnell mit, dass das Publikum zu 50 % gay und zu 50 % non-gay sei, was wir aber nicht weiter schlimm fanden und uns ins Getümmel stürzten. Den Rest des Abends haben wir dann im Purple Turtle verbracht, welches ein wirklich netter kleiner Club ist, in dem nette Leute herumliefen und ebenso nette Musik lief. Zwischendurch haben irgendwelche Leute Glitterzeug in die Menge gepustet, wovon ich einzelne Fragmente noch immer an mir finde (was wohl auch daran liegt, dass ich voll Glitter ins Bett gegangen bin, weshalb jetzt mein Bett glittert...). Interessant war, dass auf der Toilette jemand bei den Waschbecken saß, der einem brav Seife und Trockentücher und je nach Wunsch irgendwelche Düfte reichte nachdem man seinem natürlichen Bedürfnis nachgegangen war.
Ich habe dann noch einer blonden Schönheit (die ich natürlich nicht vorher ausgecheckt oder taxiert hatte!) schnell auf der Tanzfläche im vorbeigehen zugeraunt "You are gorgeous." Worauf mein brasilianischer Freund, der wohl dachte, dass ich die blonde Schönheit angraben wolle (was nicht der Fall war) und mir wohl irgendwie zur Unterstützung eilen wollte, zu ihr meinte "He said: You are gorgeous". Darauf sie: "I heard it." Naja, vielleicht war sie nicht so begeistert (jetzt wo ich so drüber nachdenke, dass ist mal wieder so eine Szene fürn Film...). Aber wenigstens kann man die Gefahr ausschließen, dass sie sich von mir bedroht fühlte oder etwas ähnliches. Den Abend habe ich dann damit beschlossen, dass ich mit einer netten portugiesischen Dame getanzt und geplaudert habe, die zufälligerweise am selbem Abend Geburtstag hatte. Na dann... Es war alles in allem, dass kann man wohl sagen, ein gelungener Abend. Nur mein Bett glittert jetzt...

Attacke auf offener Straße

Heute beim Joggen ist mir etwas Unglaubliches passiert: Ich wartete gerade (auf der Stelle hampelnd) an einer Ampel um die Straße zu überqueren, als ein Auto an mir vorbeifuhr und mir eine Ladung Ketchup mitten ins Gesicht klatschte. Ich wusste erst gar nicht was passiert war und dachte, dass Auto sei vielleicht durch eine Pfütze gefahren und ich wäre vom spritzenden Wasser getroffen worden. Meine Augen brannten wie Hölle und ich dachte schon ich würde umkippen oder so. Ich kann euch sagen, dass war seeeeeehr unangenehm. Wasser oder etwas ähnliches war natürlich nicht in meiner Nähe, womit ich mir hätte die Augen auswaschen können. Als ich mich erholt hatte, war der Wagen natürlich schon über alle Berge. Aber ich fass es immernoch nicht: Da hat mich doch jemand tatsächlich mit Ketchup beworfen! Auf offener Straße! In einer europäischen Großstadt! Einfach so! Und der *X§$@! hat mich auch noch im Gesicht und an den Augen getroffen! Ich war so wütend, dass ich wenn ich den Typen irgendwie in die Hände bekommen hätte... Naja, sagen wir einfach, dass ich zu blutigen Rachetaten bereit gewesen wäre...

Man schlägt den inneren Schweinehund

Yeah! Ich hab mir vorgenommen jetzt jede Woche Dienstag und Donnerstag joggen zu gehen und es tatsächlich diese Woche gemeistert (auch wenn der innere Schweinehund heute doch schon sehr laut gebellt hat. Vor allem aufgrund einer fiesen Blase unterm rechten Fuss, die sich dann aber als harmlos herausgestellt hat...)! Ich hab dazu einfach den Plan aufgegeben das Joggen in den frühen Morgenstunden stattfinden zu lassen (um 7 Uhr... vorm Frühstück) und beschlossen es auf den Abend zu verlegen. Hat mehrere Vorteile: ICh stelle den Schweinehund zufrieden, indem ich morgens "lange" liegen bleiben kann (bis 8.30 .... Wuhu...) und da ich Abends eh müde bin, geht auch keine Zeit für Studien beim Joggen drauf. Natürlich kann ich dafür an diesen Tagen in den Abendstunden keinerlei sozialen Aktivitäten nachgehen, aber ich glaube, dass ist es mir wirklich wert. Außerdem passt es mir sehr gut in meine derzeit überaus geordnete Tagesplanung (ich komm mir schon vor wie beim Militär....), dass ich zwei festgelegte Tage habe, an denen ich die Abende ganz für mich habe (nachdem ich gejoggt habe...).

Montag, 12. Mai 2008

Volksweisheiten

Einer der haeufigsten Ratschlaege die ich in den letzten Tagen/Wochen bekommen habe ist: "Tu es doch einfach. Mehr als "Nein" sagen koennen sie nicht." Dieser Ratschlag bezieht sich natuerlich mal wieder auf das Thema Frauen und kommt immer dann, wenn man in irgendeiner Weise andeutet, dass man die oder jene interessant findet und gerne mal zum Kaffee trinken einladen moechte. Ich meine, klar der deskriptive Gehalt des Ratschlag ist so wahr wie "Alle Junggesellen sind unverheiratet", aber er ist auch ebenso trivial und wenig hilfsam (ist "hilfsam" ueberhaupt ein deutsches Wort?). Haben die Leute in 10000 Jahren Menschheitsgeschichte (oder in den letzten 30-40 Jahren freien Datings) keine besseren Heuristiken entwickelt um solche Situationen zu meistern? Und warum gibt man jemanden einen solchen Ratschlag, wenn klar ist, das sich die entsprechende Person das auch selber denken kann? Um die Person zu ermutigen? Und: Wenn es so einfach ist, warum tun es dann so viele Leute nicht einfach? Waere es nicht mal interessant sich anzusehen, was da eigentlich die Mechanismen sind die da ihr Werk tun? Fragen ueber Fragen...

Welcher Idiot...

hat sich eigentlich ueberlegt, dass das akademische Jahr in England, mitsamt dem Stattfinden von allen Klausuren, etc. unbedingt im Sommer beendet werden muss? Draussen ist das schoenste Wetter, d.h. strahlender Sonnenschein und unbewoelkter Himmel und die Studenten muessen in Bibliotheken und anderen geschlossenen Raeumen ihr Dasein fristen. Hinzu kommt, dass sich bei solch sommerlichen Temperaturen die Konzentration ebenfalls sehr schnell verabschiedet (wie konnte es die Griechen bei deren Temperaturen nur jemals auf die Reihe kriegen eine Denkerkultur ins Laufen zu bringen?). Ich meine, haette man nicht einfach sagen koennen: Okay, wir starten im Januar, machen im Sommer ne Pause und beenden das Jahr im Herbst/Winter? Irgendwie haben sich das die Leute nicht gut ueberlegt...

Samstag, 3. Mai 2008

Verrückte Aktionen im unnüchternden Zustand

Gestern war ich mit meinem Freund Ben und ein paar von seinen Freunden die er noch von früher kennt aus. Wir sind so durch verschiedene Pubs gezogen und das Prozedere war, dass jeder der Beteiligten eine Runde ausgibt. Was ich eigentlich gar keine so gute Idee finde, weil man dann natürlich nicht so viel trinken kann wie man will (weil man dann de facto so viele Bier trinken muss, wie Leute da sind mit denen man rumzieht. Es sei denn man hauft früher ab)... Aber, dass ist vielleicht auch der Zweck dieses Vorgehens. Naja, auf jedenfall war ich ziemlich betrunken (was nach dem Konsum von 7 Pints [0,5 Liter!] sicherlich nicht im geringsten verwunderlich ist). Allerdings ermöglichte mir dieser Zustand folgende Aktionen zu bringen, die ich schon immer mal bringen wollte: Das Gespräch drehte sich (wie konnte es anders sein...) um das andere Geschlecht. Die Gruppe wurde sich einig, dass eine bestimmte Frau im Frau ziemlich attraktiv sei. Ich bin dann zu ihr hingegangen und habe gesagt: "Excuse me. I just wanted to tell you that we as a group think that you are beautiful and perferct. Take this home with you." Die Frau hat sich dann bei uns bedankt und wir sind getrennte Wege gegangen. Ich fand die Aktion einfach gut, weil Leute sich sowas normalerweise nicht sagen, aber es für die Frau (oder auch jede andere Person) doch nett ist, wenn Leute die sie gar nicht kennen so etwas sagen oder? Vielleicht nehme ich mir vor, dass in Zukunft öfters zu machen...

Sonntag, 27. April 2008

Philosoph des Monats Mai








Donald Davidson

Philosoph des Monats

Okay, die Abstimmung zum Philosophen des Monats, die von nun an die Abstimmung zum Philosophen der Woche ablöst, beginnt hier an dieser Stelle. Ich stelle diesen Monat vier Personen zur Wahl, wobei das Auswahlkriterium ist, dass jeder dieser Philosophen ein besonders großes Lesevergnügen bietet, dadurch dass sie sich alle durch besonders große Präzision und Klarheit, durch besonders geistreichen Witz und tiefe und inspirierende Gedankengänge auszeichnen. Die vier Kandidaten sind:

1. David Lewis
2. Bertrand Russell
3. Robert Nozick
4. H.L.A. Hart

Wer einen oder mehrere dieser Philosophen noch nicht gelesen hat, sollte dass jetzt und sofort nachholen und dann seine Stimme abgeben...

Achso, diese Abstimmung wird den Philosophen des Monats Juni bestimmen. Aus Traditionsgründen und aufgrund persönlicher Präferenzen und der Tatsache, dass ich mich im Moment mal wieder intensiv mit ihm auseinandersetzen muss. Ist der Philosoph des Monats Mai kein geringerer als der großartige und wunderbar phantastische Donald Davidson mit dem furchtbaren Schreibstil. Geehrt sei Davidson!

Samstag, 26. April 2008

Wunder der Technik

Es ist tatsächlich passiert: Trotz meiner stetig zunehmenden Abneigung gegenüber Handys, habe ich mir nun doch ein ebensolches zugelegt. Wurde allerdings auch wirklich langsam Zeit... Ohne Handy kann man sich ja heute schon kaum noch koordinieren... Naja, man kann es schon, aber das Leben ist einfach schöner, wenn man sich auch mal spontan mit jemandem zum essen verabreden kann oder auf ein Bier im Pub. Ich bin auf jedenfall sehr faziniert von dem Handy welches ich mir (auf "Pay as you go" - basis) zugelegt habe. Was es alles kann! Am Anfang war ich jedoch sehr verwirrt über die Bedienung des Handys: So viele Funktionen und so viele Dinge die man einstellen kann. Ich hab es noch nicht mal hinbekommen Telefonanrufe zu initiieren oder das Telefonbuch ausfindig zu machen (zu meinen Anfangsproblemen sagte ich zu Ben: "I know how the process works, but not how to initiate it. Like with women..."). Da konnte ich wirklich sehr gut nachvollziehen, wenn manchmal Leute etwas älterer Generationen manchmal mit neuen Technologien nicht so gut klarkommen. Wie soll das nur in Zukunft mit mir werden... Irgendwann wird noch der Tag kommen an dem mich die Technik vollkommen überholt hat und Leute mich vollkommen verständnislos ansehen und fragen: "Du hast noch Bücher?"

Frühling!

Heute war der erste wirklich schöne Tag des Jahres. Es war so sonnig, dass man sich eigentlich gleich in einem Park auf die Wiese hätte legen müssen. Hab ich nicht getan, sondern bin in die Bibliothek gegangen um da zu lernen. War aber auch ganz schön da :-). Dafür bin ich dann mit Ben und Emiliano meinen beiden Freunden aus den Vereinigten Staaten Abends in lauer Frühlingsatmosphäre an Covent Garden vorbei, durch Chinatown und Soho gewandert, auf der Suche nach einem Ort an dem man leckeres vegetarisches Essen zu sich nehmen kann. Tatsächlich hatten wir uns bei Covent Garden bereits entschieden wo es hingehen soll (oder besser gesagt, Emiliano hatte bereits entschieden, dass wir da mal hingehen), aber es war dann doch relativ schwierig den Laden zu finden der "irgendwo zwischen Chinatown und Soho" liegen sollte, angesichts der Tatsache, dass sich keiner von uns in der Gegend auskennt, keiner einen Stadtführer hatte und niemand wußte, welches die tollen Straßen in Soho eigentlich sind (an einer von denen sollte nämlich der Laden liegen). Haben den Laden dann aber doch noch gefunden, komischerweise in einem Moment, an dem wir uns gerade entschieden hatte uns jetzt doch noch was anderes zu suchen. Naja, die Suche war es auf jedenfall wert, da erstens der Laden total leckeres Essen hatte (Falafel auf die man sich das Zeug selber drauf mixen kann) und zweitens ein schöner Spaziergang durch das Samstagabendige frühlingshafte London durch unser herumirren ermöglicht wurde. Wenn das mal nichts ist!
Bei solchem Wetter macht es auf jedenfall wirklich sehr viel Spaß in London zu wohnen. Die Atmosphäre ist hier Abends einfach so anders als in einer Stadt in Bielefeld... Und wer weiß, vielleicht leg ich mich irgendwann ja sogar nochmal in einen Park???

Mittwoch, 23. April 2008

Back in sunny London

So, jetzt bin ich wieder in mein Domizil in der Hauptstadt Brittaniens zurückgekehrt. Nach einiger Nervosität und Nostalgie die sich diese Woche dann doch eingestellt hat aufgrund des Bielefeld verlassen müssens, muss ich feststellen, dass die Ankunft hier dann doch überraschenderweise fast so wie ein anderes heimkehren war. Ich habe jetzt wohl zwei zuhause und nicht nur eins. Aber wie heißt es so schön: Heimat ist da wo man gern ist. Hmm, vielleicht hat das so auch gar niemand jemand gesagt... Ich bin auf jedenfall an verschiedenen Orten gern.
Ins Englisch sprechen bin ich ebenfalls quasi ohne Probleme wie in ein gebrauchtes Paar Schuhe hineingeschlüpft (wobei mein Englisch wahrscheinlich wirklich die Qualität eines gebrauchten Paars Schuhe hat *hust*) und habe auch gleich ein paar meiner Freunde hier getroffen und bin mit ihnen zum Thailänder veganisch essen gegangen. Außerdem hab ich gleich noch bis 22 Uhr in der Bibliothek gesessen und "gestudiet".
Erfreulicherweise begrüßte mich die Stadt außerdem mit ihrem schönsten Frühlingslächeln: Die Sonne strahlte, es war warm und Blumen blühten in den Parks. Die gesamte Stadt war durchzogen von einer Atmossphäre die ich sonst in Bielefeld nur von lauen Sommerabenden auf dem Siegfriedsplatz kenne. Sehr schön, dass muss ich schon sagen. War auf jedenfall ein guter Start fürs wieder hier sein würde ich mal sagen. Ich hoffe, dass es auch in Zukunft weiter bergauf gehen wird. Die letze Zeit war ja für mich eher düster. Aber davon wollen wir gar nicht reden...
Mein Zimmer sieht natürlich noch genauso aus, wie vor meiner Abreise, was sogar teilweise eine Überraschung ist, weil meine Pflanze nicht tot ist. Die einzige Erklärung die ich dafür habe, ist dass die Putzfrau sie regelmäßig gegossen haben muss. Andernfalls kann wohl keine Pflanze (außer Kakteen und anderen von der Evolution begünstigte) 5 Wochen ohne Wasser überleben. Ich war auf jedenfall hoch erfreut den grünen Freund noch lebendig anzutreffen.

Dienstag, 22. April 2008

Its.... ALIVE

Jaha, ich lebe noch, auch wenn dass die meisten von euch natürlich aus erster Hand wissen, da sie mich ja quasi des öfteren im universitären Umfeld oder ähnlichem erspäht haben. Obwohl man ja aus visuellen Eindrücken nicht immer auf das am Leben sein von Leuten schließen können soll, aber das ist ein anderes Thema. Nun, ich habe mir jedenfalls vorgenommen, jetzt da ich morgen wieder aus Bielefeld abreise und wohl so bald auch nicht zurückkommen werde, wieder zu versuchen in diesem Blog regelmäßig zu posten. Da ja für mich, da ich wieder solo bin nun quasi ein vollkommen neuer Lebensabschnitt in London anbricht (einschließlich der Erfahrung unzähliger scheiternder Versuche mit dem anderen (natürlichen) Geschlecht Kontakt aufzunehmen der ich mich ja bereits in Bielefeld zu genüge aussetzen durfte... Können Frauen nicht lächeln oder wollen sie nur mich nicht anlächeln?) inklusive diverser Erkundungen des Londoner Nachtlebens, blablabla, wird es hier in Zukunft vielleicht auch mal spannend. Vielleicht ändert sich eigentlich auch nichts an meinem Leben, aber ich möchte trotzdem die Leute die es interessiert (ja, ja die einsamen paar Streiter) an meinem Leben und Gedankengut teilhaben zu lassen.
An dieser Stelle möchte ich des weiteren zum Ausdruck, dass es wirklich toll war die Leute von euch, bei denen ich die Freude hatte sie wiederzusehen ebendiese wiederzusehen. Ihr werdet mir wirklich alle fehlen und es war eine tolle Zeit! Bei den anderen bei denen es nicht geklappt hat (hauptsächlich - ich gestehe es - aufgrund meines eigenen organisatorischen Versagens) hoffe, dass ich sie dann wiedersehe, sobald ich wiedermal in Bielefeld bin. Ansonsten kommt mich doch einfach mal besuchen. Solange es immer nur eine Person "three nights out of ten" ist, steht meine Bude jedem von euch offen. Und ab Juli, wenn ich erstmal aus meinem Wohnheim rausgerückt bin, könnt ihr sogar solange bleiben wie ihr wollt (oder wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen)! Also kommt vorbei!

Philosoph der "Woche"

Ähm, nach laaaaanger Aussetzzeit werd ich hier mal als erstes aufräumen und den derzeitigen Philosophen der Woche ernennen. Da ich aber aus Faulheits und Demotivationsgründen irgendwie nur noch alle paar Wochen einen solchen ernenne, ist es vielleicht angebracht stattdessen eine neue Aktion zu starten und den "Philosoph des Monats" zu ernennen. Diesmal werde ich vier Gesellen ernennen um die ganze Sache mal ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, oder so. Ich meld mich, wenn mir vier tolle Kandidaten eingefallen sind :-).

Also nun, der Philosoph der Woche ist:
Der Kontraktualismus der in der Tradition von Hobbes und Gauthier steht (wobei ja eigentlich Gauthier schon in der Tradition von Hobbes steht und so weiter, aber egal). Da haben wohl einige Leute nicht verstanden worum es beim Rawls/Kant Kontraktualismus geht und warum der eigentlich viel besser ist als der Hobbes/Gauthier Kontraktualismus (bei dem sich kluge Leute begründeterweise fragen, was der eigentlich genau will...). Ähm, naja als Schiedsrichter muss ich wohl eigentlich neutral bleiben... Na dann: Lang lebe Hobbes/Gauthier!

Freitag, 14. März 2008

Webcomics

Hmm, wo ich schon dabei bin: Für alle, die sich für Fantasy/Rollenspiele interessieren und Comics interessieren empfehle ich, sich die folgenden Seiten einmal anzusehen:

Giant In the Playground Games

Nuklear Power - Home of 8-bit Theater

Looking For Group » Page 1

Alle diese Comics sind im Kern dazu gedacht, bestimmte Eigenheiten, Klischees, etc. von Rollenspielen auf eine (manchmal mehr, manchmal weniger) humorvolle Weise zu persiflieren. Die drei sind in der Reihenfolge angeordnet, in der ich sie anordnen würde, wenn der beste ganz oben ist und der am wenigsten gute ganz unten (oder wie man das auch immer formuliert). Wobei 8-Bit Theater m.E. schon sehr nah an GPG herankommt, auch wenn ersteres etwas braucht, bis es richtig in Schwung kommt.

Auf, Auf!

Nun, wie jeder der hier mal ab und an hineingesehen hat gemerkt haben wird, hat sich auf dieser Seite seit vielleicht zwei Wochen oder mehr nicht mehr besonders viel getan. Das lag zum einen daran, dass ich viel zu tun und wenig Motivation hatte und zum anderen, dass einfach nicht besonders viel Aufregendes passiert ist. Da ich nächste Woche nach Dienstag nach Deutschland zurückkehre, würde ich auch nicht unbedingt darauf zählen, dass hier nochmal davor ein Post erscheint und ob ich poste wenn ich in Bielefeld bin, ist fraglich. Ich habe mir jedoch vorgenommen, am Wochenende nocheinmal nachzudenken und vielleicht auch was zu schreiben. Ich freue mich auf jedenfall schon sehr auf Bielefeld!

Philosoph der Woche

Philosoph der Woche: Non-Konsequentialismus

Für die nächste Runde schlage ich die Paare Kant/Rawls (schon wieder) und Hobbes/Gauthier vor, als Vertreter zwei sich ausschließender kontraktualistischer Ansätze.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Notting Hill

Am Wochenende war ich mit Lena in Notting Hill (Fotos finden sich unten...). Notting Hill - bekannt geworden durch den gleichnamigen Film - ist eines der trendigsten und sicherlich teuersten (in Bezug auf die Miete - aber eigentlich ist die Miete in London überall teuer...) Viertel von London. Es liegt etwas westlich vom Hyde Park und damit nicht im Herzen Londons. Interessant ist, dass Notting Hill ursprünglich ein Einwandererviertel ist (vorwiegend für Menschen aus der Karibik), ebenso wie Soho (Asiaten - vor allem Chinesen, was die Nähe von Londons Chinatown) und Bricklane/Whitechapel (Bricklane - vor allem Inder und Pakistanis) und dass dieser Einwandererstatus wohl stark zum kulturellen Aufstieg der jeweiligen Viertel beigetragen hat. Einwanderer bringen halt exotische und fremde Dinge mit sich, was wiederum das Interesse intellektueller und intelligenter In- und Ausländer anzieht, was wiederum dazu führt, dass der gesamte kulturelle Status des Viertels ansteigt. Allerdings müssen die Viertel dazu ersteinmal den Slumcharakter überwinden, den sie haben müssen, um überhaupt erst Einwandererviertel werden zu können (denn dazu muss ein Viertel so heruntergekommen sein, dass sich Einwanderer das Leben dort leisten können). Die niedrigen Mieten und die kulturelle Vielfalt machen das Viertel dann interessant, was dann die reicheren Gebildeten und Trendsetter/searcher anzieht, die dann wieder die Mieten anheben und die Einwanderer verdrängen... Anyway...
Notting Hill ist auf jedenfall ein gemütliches und nettes Viertel, voll netter angestrichener Häuschen, reihenweise Antiquitätenläden und trendiger Klamottenläden. Außerdem finden sich hier entsprechend des alternativen Publikums reihenweise alternative Restaurants (Vegie und Organic bevorzugt), sowie Secondhandläden für Bücher und Kleidung. Die Leute sehen alle sehr nett, alternativ, trendy und/oder gebildet aus. Normalerweise ist auf der Portobello Road (auf welcher wir hauptsächlich gegangen sind) auch ein Markt zu finden, der aber an diesem Tag seltsamerweise nicht war. Notting Hill ist sicherlich einer der nettesten Plätze in London um dort zu leben, weil man das Gefühl hat, dass alles um einen herum total nett ist. Die Ästhetik des Viertels ist e
benfalls überaus ansprechend. Wenn die Mieten nicht horrend wären (jedenfalls wenn man den Spekulationen meiner Freunde in der Uni trauen kann - die Miete wurden so um 4000 Pfund für die Miete eines Hauses für einen Monat eingeschätzt, was bei einer Vierköpfigen WG die ein solches mietet 250 Pfund pro Woche pro Kopf (ich schätze grob 400 €) machen würde...) wäre es sicherlich DER Platz wo man in London leben möchte. Es ist auch nicht sooo weit vom Stadtzentrum entfernt und es gibt ja immernoch die Tube. Außerdem ist der Hyde Park direkt um die Ecke, was ja sicherlich auch einiges wert ist.

<-- Ein Beispiel einer Häuserreihe in Notting Hill. In dem grauen Haus ganz rechts an dem die kleine Plakete zu sehen ist (die ich leider nicht gut photographieren konnte), hat einmal für eine Zeit George Orwell gewohnt.













Eines der schnuckeligen Häuschen von vorne -->
















Einer der vielen Antiquitätenläden -->















<-- Klamottenladen und Antiquitätenladen



















Ein Kino (in dem der sehr zu empfehlende Film "There will be blood" gespielt wird) -->











<-- Ein Straßenzug in Notting Hill
















Ein angemalter Plattenladen (glaube ich) -->


















<-- Straßenkunst (oder so...)

Montag, 25. Februar 2008

Philosoph der Woche







Philosoph der Woche: John Stuart Mill












Diesmal haben sich mehr Leute an der Abstimmung beteiligt als je zuvor. Für nächste Woche schlage ich keine Personen, sondern zwei Positionen vor: Konsequentialismus und Non-Konsequentialismus. Konsequetialismus soll als die Position verstanden werden, dass der moralische Wert einer Handlung allein von ihren Konsequenzen bestimmt wird. Non-Konsequentialismus ist dann die Verneinung dieser These.

Ich weiß, dass ich schon seit einiger Zeit nicht mehr besonders aktiv war, was sich wohl demnächst wieder ändern wird. Momentan bin ich aber erstens momentan nicht besonders motiviert und zweitens ist nicht so wirklich viel berichtenswertes passiert... Aber ich werde demnächst wieder öfters posten.

Sonntag, 17. Februar 2008

Philosoph der Woche








Philosoph der Woche: Robert Nozick











Tja, ich habe es ja vorausgesehen: Nozick ist gewählt worden und Rawls nicht...Ich hoffe wenigstens, dass er nicht für seine politische Philosophie ausgewählt wurde, dann wäre ich nämlich fürchterlich enttäuscht.
Für nächste Woche schlage ich John Stuart Mill und Karl Marx vor.

Freitag, 15. Februar 2008

Das Verbrechen

Leute, ich habe es doch getan: Entgegen aller Vernunft (dargestellt durch Romy und einer eindeutigen Abstimmung hier in diesem Blog), habe ich einen Philosophieblog eingericht. Das Ergebnis findet ihr unter http://philexactscience.blogspot.com/. Der Blog ist in englischer Sprache gehalten und ich weiß noch nicht, wie oft und wie lange ich dort posten werde. Aber ich hatte heute morgen einfach Lust darauf...

Happy Valentine's Day

Ich weiß ja nicht, wie Lage nun in Kontinental Europa aussieht, aber Valentine's Day (oder Valentins Tag...) ist hier drüben in England in größeres Ding als ich es jemals in Deutschland wahrgenommen hätte. Schon Wochen vorher fangen die Läden an, Geschenke zum Valentine's Day (man verzeihe mir den Anglizismus, aber da es sich hier um ein angelsächsischen Fest zu handeln scheint...) anzubieten, die sich an Kitschigkeit teilweise kaum unterbieten lassen. Am Tag selber (der 14.2., welcher gestern war) gehts dann los. Leute rennen mit Rosen oder Luftballons rum (die Luftballons waren vielleicht nur ein spezielles LSE-Feature), schicken einander Karten und versuchen Dates zu organisieren. Die Houghton Street selbst stand gestern voll im Zeichen des Valentine's Day und war bevölkert mit Leuten die z.B. Valentine's Karten verkauft haben, mit der Möglichkeit sie der jeweiligen angebeteten Person übermitteln zu lassen und andere Angebote. Das meiste davon diente dem Zweck Geld für gute Sachen zu sammeln. In der Quad, sozusagen dem Studentenzentrum des LSE wurde Abends sogar ein Speeddating veranstaltet. Überall Herzen und Rosa. Naja, ich persönlich halte ja nicht besonders viel vom Valentine's Day. Ich habe langsam das Gefühl, dass man für bestimmte Feste (vielleicht sogar für alle), einfach in einem bestimmten Kulturkreis aufgewachsen sein muss. Das Verhalten und die Einstellung der Umgebung in welcher man den größten Teil seiner Lebenszeit verbracht scheint da einen großen Einfluss zu haben, ebenso dass man bereits bestimmte Erinnerungen und Gefühle mit dem Ereignis verbindet. Ostern und Weihnachten (und Geburtstag!) finde ich z.B. total toll, Halloween, Karneval und Valentine's Day dagegen stehen ich indifferent bis ablehnend gegenüber, einfach weil ich mit ersterem viel, mit letzterem nichts oder negatives (Karneval z.B. assoziere ich als bloße Gelegenheit um sich zu betrinken, nicht als Gelegenheit, sich einmal zu verkleiden - was ich ganz cool fände) verbinde. Valentine's Day wird also für mich vermutlich niemals zu den roteingerahmten Tagen des Jahres gehören. Naja, was solls: Happy Valentine's Day trotzdem an alle!

Dienstag, 12. Februar 2008

Soho, London und Tate Modern

Da Lena am Wochenende hier war, bin ich endlich mal wieder ein bißchen aus meinem Zimmer herausgekommen und habe London besser kennengelernt. Samstag Abend haben wir einen Spaziergang durch Soho gemacht und am Sonntag sind wir von meiner Hall übers LSE an der St. Pauls Cathedral vorbei zur Tate Modern gewandert. Von Soho habe ich leider keine Fotos gemacht, aber vom Sonntag gibt es ein paar Fotos weiter unten zu finden.

Soho liegt ebenfalls im Herzen Londons (meine neue Lieblingsphrase), direkt zwischen Leicesters Square und Picadilly Circus/Oxford Street. Laut Lonely Planet ist Soho ein Dorf mitten in London, aber wenn das stimmt, dann ist es das trendigste und nachtlebigste Dorf der Welt. In Soho reiht sich eine Bar an die andere, eine cooler und ausgefallener als die nächste. Pubs gibt es natürlich auch reihenweise (es gibt einen Unterschied zwischen Pubs und Bars, aber es fällt mir schwer notwendige und hinreichende Kriterien zu geben, außer, dass Pubs auf eine gewisse Weise gestaltet sind: Sie sehen meistens aus wie aus dem 19 Jhd. und wie große Wohnzimmer), ein riesiger Haufen Restaurants aller möglicher Küchen, ebenso wie Clubs und natürlich (weil Soho so verrucht ist) Unterhaltungsformen der erotischen Art von Nachtclubs über Sexshops zu erotischen Buchhandlungen. Ein Nachtspaziergang durch Soho macht wirklich enorm Spaß, weil die Straßen bevölkert sind (teilweise mit ziemlich verrückten und abgefahrenen Gestalten), überall bunte Lichter und interessante Orte sind. Leider bin ich momentan etwas knapp bei Kasse (meine Begeisterungsstürme bezüglich des fallenden Pfundes haben leider nicht lange angehalten, auch wenn das Pfund noch immer auf einem Tiefstand ist... London ist einfach ein riesiges geldsaugendes Schwarzes Loch...), so dass wir uns leider nicht in eine der reichhaltigen Bars setzen konnten (weil das ja sonst noch mehr Geld abgesaugt hätte). Angeblich wird man in Soho ständig von irgendwelchen Frauen in irgendwelche Nachtclubs gezogen (hat jedenfalls jemand behauptet, der mit mir in der Hall lebt), aber wie zu erwarten war ist etwas derartiges nicht passiert. Dafür hat mir jemand Drogen jeglicher Art angeboten. Vertrauenswürdig sah der aber nicht unbedingt aus... selbst wenn Drogen hätte kaufen wollen. Ich denke ich werde Soho bei der nächsten Gelegenheit mal nochmal einen Besuch abstatten und dann auch mal einen der Pubs betreten...

Am Sonntag sind wir dann also zur Tate Modern gewandert. Der Weg (für alle die wieder eine Stadtkarte zur Hand haben) führt über das LSE Richtung Strand, dann an den Royal Court of Justice vorbei zur St. Pauls Cathedral und dann über die Themse zur Tate Modern.

Zu den Royal Courts of Justice gibt es die tolle Geschichte zu erzählen, dass ich heute, wenn ich mcih mehr angestrengt hätte, Sir Paul McCartney live hätte sehen können. Die RCJ liegen nämlich direkt am LSE und Mr. McCartney scheidet sich ja momentan. Als ich heute nach meinem Seminar zum Essen gehen wollte, erblickte mein Auge Menschen die mit Kameras mit riesigen Teleskopen am Zaun gedrängt standen. Natürlich hat das eine Menge Leute (mich und meine Mitstudenten) wie magisch angezogen, die alle wie gebannt über diesen Zaun starrten. Schnell fand man raus, dass Paul McCartney erwartet würde, der bald das Gebäude der RCJ verlassen müsste. Ich war mir nicht sicher, ob Paul McCartney es wert wäre, einen Affen aus sich zu machen oder ob es mir egal ist und bin deshalb nicht zum Zaun gegangen (weil ich einfach zu keiner Entscheidung kommen konnte), aber eine meiner Mitstudentinnen hat sich nicht gescheut einen Affen aus sich zu machen und ist am Zaun hochgestiegen und hat tatsächlich Sir McCArtney beim verlassen der RCJ und einsteigen in sein Auto erblicken können. Ich hätte also fast Paul McCartney gesehen...



Royal Courts of Justice -->






Da ja Sonntag war, konnten wir auch umsonst in St. Pauls hinein, was sonst so 8 Pfund oder so kosten würde (schwarzes Loch...). Drin war auch prompt Messe, so dass wir schnell wieder rausgegangen sind. Eines Tages werde ich mir die Kirche mal ausführliches ansehen, aber erst wenn ich Geld verdiene...













<-- St. Paul Cathedral











London Bridge (sieht man wenn man genau hinsieht...) -->









Naja, dann sind wir halt zur Tate Modern gegangen (auf der Brücke über die Themse habe dich das tolle Foto von der London Bridge gemacht), was quasi die Abteilung für moderne Kunst der Tate Britain ist. Die Tate Modern ist in einer alten riesigen Fabrik. Leider hatten sie die Rutschen die vor einiger Zeit noch von den einzelnen Stockwerken nach unten führten (habe ich mir erzählen lassen) wieder abgebaut. Nichtsdestrotrotz (ist das überhaupt ein Wort?) ist die Tate Modern selbst schon ein superinteressantes Gebäude. Die Eingangshalle ist riesig und das Gebäude zieht sich über 6 oder 7 Stockwerke hin. Eintritt ist - wie in allen (oder den meisten) Londoner Museen - für alle ständigen Ausstellungen kostenlos. Nur für Sonderausstellungen zahlt man - saftig (schwarzes Loch...). Wir haben uns erst eine kleine Ausstellung namens "Illuminations" angesehen in welchen es darum gehen sollte, wie Glauben mit dem Alltag verwoben ist. Von den 5 Installationen (es waren alles Filme) waren für mich aber nur 2 wirklich interessant (der Rest war m.E. entweder zu "Pseudo" oder mir nicht zugänglich). Erstens war da ein Film in welchem Juden, die früher einmal sehr streng gläubig waren von den Momenten erzählt in denen ihr Glaube zu bröckeln begann. Meistens hatte das mit irgendwelchen Regelbrüchen zu tun, wie z.B. Licht am Samstag (Sabbat) anmachen, Couscous essen, am Sabbat tanzen oder mit Freunden essen, etc. Krass war, dass viele der Leute wirklich große Angst hatte bei den Verstößen und teilweise geglaubt haben, dass Gott im selben Moment auf sie niederfahren und in Flammen aufgehen oder mit einem Blitz erschlagen würde und das für wirkliche TRIVILITÄTEN. Wenn Religion Leute dazu bringt solche Dinge zu glauben und sich so sehr zu fürchten, wenn sie das Leben von Menschen in einer solchen Weise einschränkt, dann kann ich wirklich nichts gutes daran erkennen... Die andere Installation zeigte Straßen in Rumänien (glaube jedenfalls das es Rumänien war) die an heiligen Stätten liegen. Immer wenn ein Glaubender an einer solchen Stätte vorbeigeht, dann muss er sich (in Rumänien) dreimal bekreuzigen. Es war interessant zu sehen, wie sich die Leute aus heiterem Himmel und teilweise total automatisch dreimal bekreuzigten, sich teilweise dabei unterhaltend oder auf dem Fahrrad fahrend. Naja interessant jedenfalls...





<-- Tate Modern
Nach dieser Ausstellung haben wir uns dann die Sammlung der Surrealistischen Bilder der Tate Modern angesehen und hier ist mal wieder meine künstlerische Unterbelichtetheit vollkommen zum tragen kommen. Die meisten der Bilder haben mir einfach überhaupt nichts gesagt... Der größte Teil der Bilder hat noch nicht einmal ein Gefühl der Befremdung o.ä. in mir verursacht, obgleich das ja oft der Sinn von surrealistischen Bildern zu sein scheint (jedenfalls wenn man den Schildern am Rand trauen darf) und die Interpretationen die vom Museum angeboten wurden (die oft die Interpretationen der Künstler selbst sind) fand ich immer so weit hergeholt und unplausibel, wie es nur geht. Hauptsache es klingt tief, wichtig und intellektuell... Das ist mein Eindruck davon. Ich möchte wirklich nie wieder in meinem Leben ein Bild interpretieren müssen...
Das einzige was wirklich einen Eindruck bei mir hinterlassen hat, waren die Bilder von Francis Bacon (vor allem "Second Version of Tryptich"... gruselig...), die schon in der Tate Britain am stärksten Eindruck auf mich gemacht hatten. Die Bilder sind natürlich nicht schön (was sichelich auch nicht die Intention des Künstlers war...), aber sie lösen bestimmte Emotionen aus, von denen ich vermute, dass es genau die sind, die der Künstler auslösen wollte. Sehr gelungen...Im Gegensatz zu den meisten anderen Bildern die ich dort finden konnten, gelingt es Bacons Bildern selbst auf künsterlische Morons wie mich Eindruck zu machen. Hmm, naja genug der Interpretation... Ich bin halt ein Kunstbanause (seltsam, wo ich doch ein großer Fan von Buch, Film und Musik bin)... Ich sollte nicht in Kunstmuseen gehen. Wissenschaft liegt einfach näher an meinem Herz. Ein echter Intellektueller wird wohl nie aus mir.

Auf dem Rückweg haben wir dann den Weg über die Waterloo Bridge genommen, wo die folgenden beiden Fotos aufgenommen wurden, die leider nicht so gut sind, wie sie gewünscht waren.




Blick von der Waterloo Bridge gen Osten -->

















<-- Blick von der Waterloo Bridge gen Westen

[Musings] Schlümpfe

Nur so eine skurrile Information: Die Schlümpfe heißen in allen Ländern dieser Welt anders. In England und den U.S.A. heißen sie "Smurfs", in Italien "Puffi" und in Frankreich "Strumpfs".

Montag, 11. Februar 2008

LSE

Das LSE liegt mitten im Herzen Londons (London hat ein großes Herz...), in der Nähe der St. Paul Cathedral und der Straße "The Strand". Wenn ihr einen Londonstraßenführer zur Hand habt (da ihr, wenn ihr das lest gerade im Internet seid, dürfte das wohl der Fall sein, dann könnt ihr auf der Karte nach der "Houghton Street" suchen. Dass ist eine winzige abgebrochene Straße, die in Wirklichkeit eine Fussgängerpassage ist, an der das LSE gelegen ist. Das LSE ist eine weltweit bekannte Uni und ich habe gerade gestern erst erfahren, dass es im Times Ranking auf Platz 11. von allen Universitäten der Welt gelandet ist. Das LSE ist vor allem auf Sozialwissenschaften und ist in diesen besonders führend...

<-- Die Bibliothek (links) und das Lakatos-Building (rechts)



Das hervorstechendste Merkmal des LSE ist neben dem sozialwissenschaftlichen Fokus die internationale Studierenden- und Lehrendenschaft. Außerdem bekommt man ein vielfältiges Vortragsangebot geboten, wobei die Vortragenden normalerweise bekannte und einflussreiche Persönlichkeiten sind.
Die Philosophie hat am LSE einen sehr stark wissenschaftstheoretischen (naturwissenschaftlich und sozialwissenschaftlich), aber auch "policy" orientierten Einschlag. Viele der Dozenten haben einen Background in Wirtschaftswissenschaften und sind erst später in die Philosophie gewechselt. Das merkt man natürlich auch an ihrer Herangehensweise. Es wird viel und gerne formalisiert. Das Klima ist eindeutig analytisch und auch praxisorientiert. Ich fühle mich eigentlich ganz wohl. :-) Das Department wurde von Karl Popper gegründet.

<-- Die Bibliothek ("one of the largest libraries in the world devoted to the economic and social sciences")


Ich hatte ja bereits früher mal angekündigt, genaueres zum Lehrprogramm zu geben und ich denke, dass werde ich an dieser Stelle vornehmen. Jeder Philosophiestudent muss vier Module machen (drei inhaltliche Module und ein Modul, dass mit der Dissertation verbunden ist). Die inhaltlichen Module bestehen jeweils aus einer einstündigen Vorlesung und einem ein-einhalbstündigen Seminar. Die Vorlesung hat man zusammen mit BA-Studenten, im Seminar sind nur Graduierte (auch wenn das aus meiner Perspektive keinen so großen Unterschied macht: viele der GRaduierten haben vorher noch keine Philosophie gemacht und sind daher auf dem gleichen Niveau wie Undergraduates - ein Paradies wie in Bielefeld, wo in Graduiertenseminaren nur Leute sitzen von denen man annehmen kann, dass sie bereits Ahnung haben, wird man hier nicht finden - es ist jetzt nicht so schlimm wie dargestellt, aber es nervt einfach ein bißchen: Ich dachte ich wäre dem mit dem BA entronnen...) oder halt Undergraduates, wenn es ein Undergrad-Seminar ist...




Eingang der Bibliothek -->









Die Graduiertenseminare werden von Leuten gegeben, die bereits einen PhD gemacht haben. Es sind immer die Leute, die auch die entsprechende Vorlesung geben. Die Seminare für die Undergraduates werden von den PhD-Studenten gegeben. Seminar und Vorlesung hängen jeweils so zusammen, dass in der Vorlesung ein Überblick über die Argumentation des zu lesenden Textes gegeben wird, während im Seminar dann die Texte eingänglich diskutiert werden sollen. Die Idee ist also eigentlich, dass der Dozent in der Vorlesung das Argument des Textes rekonstruiert, welches dann im Seminar mit unter zur Hilfenahme weiterer Texte diskutiert werden soll. Allerdings funktioniert das in den Seminaren jetzt auch nicht immer sooo gut, was vor allem an der Tatsache liegt, die bereits oben genannt wurde: Einige Studenten haben einfach nicht den richtigen Zugriff, diskutieren aber trotzdem wild und unklar drauf los. Am besten hat sich m.E. bisher das Philosophy, Moral and Politics SEminar bewährt, weil das Seminar so gestaltet ist, dass alle Studenten vor jeder Sitzung eine Frage zugewiesen bekommen die sie beantworten müssen. Dann wird anhand dieser Fragen das Argument rekonstruiert und kritisiert und man lernt nebenbei seine analytische Herangehensweise verfeinern.


<-- Das Lakatos Building









Wenn ich jemals ein Seminar geben sollte, dann werde ich das glaube ich genauso gestalten, jedenfalls wenn man weiß, dass man es mit BAlern oder unerfahrenen MAlern zutun hat. Klar, von den meisten meiner Freunde aus Bielefeld würde ich sicherlich erwarten, dass sie das ganz alleine hinkriegen und mit solchen Leuten kann man auch andere Seminare machen. Aber ich glaube, dass diese Methode für die meisten unbedarften Studenten genau das richtige ist. Und man weiß hinterher genau, was denn genau das Argument des Textes ist und was man theoretisch dagegen sagen könnte. Wilde Diskussionen und drauflos assozieren machen einfach keine guten Philosophen.


<-- Eingang zum Lakatos Building mit LSE-Schild dran




Für jedes der Seminare sind jede Woche ungefähr (wie schon des öfteren von mir berichtet) 40 Seiten zu lesen. Wobei auf der Readinglist normalerweise immer noch ein Haufen weiterer Empfehlungen zu demselben Thema aufgeführt werden. Die Themen der Seminare sind sehr breit gehalten und dienen vor allem dazu, einen Überblick über ein bestimmtes Feld und dessen Sub-Felder zu erhalten. So gibt es z.B. "Philosophy of Social Sciences" (beinhaltet alle Themenbereich die mit der Philosophie der Sozialwissenschaften zusammenhängen), "Philosophy of Economics" (entsprechendes zur Philosophie der Ökonomie mit Methodologie der Ökonomie im ersten Term und Rational Choice Theory (my favourite) im zweiten Term), "Philosophy, Morality and Politics" (theoretische Behandlung von Moralischen und politischen Fragen, wie man sie aus der Moralphilosophie und der politischen Philosophie kennt) um nur die zu nennen, die ich belegt habe. Am Ende des Jahres weiß man dann, welche Debatten es in dem großen Feld gibt und kennt die gängigen Positionen in den Sub-Feldern und kann sich dann dementsprechend spezialisieren und sein Wissen entsprechend seinen Interessen vertiefen. Finde ich ein gutes System und sollte m.E. auch im BA in Bielefeld eingeführt werden (also Überblicks- und Einführungsveranstaltungen in Philosophische Themen anstatt Veranstaltungen zu Spezialthemen).


<-- Das "Peacock Theatre". Dient dem LSE als größter Hörsaal (quasi das Audimax) und ist gleichzeitig noch ein echtes Theater.


Jedes der drei inhaltlichen Seminare ist von zwei Essays pro Term begleitet, die vor allem dazu dienen, das philosophische Schreiben zu perfektionieren bzw. sich überhaupt erst anzueignen und sich in einige der Themenbereiche etwas mehr zu vertiefen. Die Essays reichen von 1500 bis 2500 Wörtern (1500 Wörter Essays können auch auf 3000 Wörter ausgeweitet werden, weil man für eine PhD-Bewerbung normalerweise mindestens einen Essay von der Länge einreichen muss), etwas aus der Reihe schlägt Richard Bradley der Dozent den wir jetzt in Philosophy of Economics haben: "If you want to write a short paper write 10 to 15 pages. You can also write a longer page with 15 to 20 pages." Short paper mit 10 bis 15 Seiten??? Naja... Im Summer Term werden wir dann in jedem der drei Module jeweils eine drei-stündige Klausur haben, in welcher jeweils drei Fragen in Essayform beantwortet werden müssen. Also: Drei Essays in drei Stunden. Die Vorstellung, einen Essay in einer Stunde schreiben zu müssen bereitet mir schon jetzt Schweißausbrüche, aber ich denke es ist wohl alles eine Sache der Vorbereitung...

Das Old Building -->



Neben den drei inhaltlichen Modulen gibt es dann noch das Dissertationsmodul. Dieses besteht nur aus einem Seminar. In diesem wurden im letzten Semester Überblickstexte gelesen, damit die Leute Inspirationen bzgl. möglicher Disserationsthemen bekommen. Ich glaube zwar nicht, dass das besonders geholfen hat, aber naja... Ich persönlich hätte das Seminar eher so aufgezogen, dass die Leute kurze Essays schreiben, die dann im Seminar und mit dem Dozenten diskutiert werden. Was diesem Studiengang nämlich wirklich fehlt ist ein wirkungsvolles Essaytraining... Naja, in diesem Semester besteht der Inhalt des Dissertationsseminars darin, dass jede Woche zwei Personen ihre Idee für die Disseration präsentieren, wobei sie jederzeit von den anderen Teilnehmern mit Fragen gelöchert werden können. Ist nicht unbedingt das sinnvollste Format, wenn man bedenkt, dass die Leute vermutlich nicht besonders viel Zeit haben jetzt Dissertation vorzubereiten (schließlich ist die reguläre Arbeit in der Woche nicht zu verachten), aber ich glaube es kann wirklich helfen, genau zu sehen, was man noch klar bekommen muss, in welche Richtungen man gehen könnte, etc. Manchmal bekommt man sogar von Teilnehmern Literaturvorschläge.

Die Houghton Street (das ist die "Straße" an welcher der größte Teil des LSE gelegen ist) -->


Da mir jetzt grad nichts mehr einfällt und es schon ziemlich spät ist, werde ich diesen Post an dieser Stelle beenden. Wer noch irgendwas wissen will, kann mir ja eine Email schreiben...










<-- Houghton Street











Haupteingang vom Old Building -->

Canterbury Hall

Ich habe am Wochenende mal ein paar Fotos von meiner Lebensumgebung gemacht und werde sie hier der Reihe nach zusammen mit einigen Ausführungen posten. Als erstes ist mein trautes "Heim", die Canterbury Hall an der Reihe.

<-- Canterbury Hall Haupteingang

Canterbury Hall ist Teil der sogenannten "Garden Halls", die an den Cartwright Gardens liegen (so heißt die Straße und ein winziger und heruntergekommener Park der an dieser Straße liegt). Canterbury Hall liegt im Herzen der Stadt (naja fast) nur 5 Minuten vom Russell Square (benannt nach John Russell, nicht Bertrand Russell) und 5 Minuten von King's Cross entfernt (der Bahnhof an dem Harry Potter immer nach Hogwarts abfährt). Das schöne an der Hall ist, dass man zu Fuss alles wichtige ohne Probleme erreichen kann: Am LSE (und damit an der Straße "The Strand") ist man in 20 Minuten, an der Themse in 25, am Leicester Square (und auch in Soho) in 20 Minuten, am Trafalgar Square und an der Oxford Street (Picadilly Circus) ist man in 30 Minuten. Das BRitish Museum ist ungefähr 10 Minuten entfernt, genauso wie der Regents Park. Wem das alles nichts sagt, der nimmt sich am besten mal einen Stadtführer von London und blättert ihn durch. Durch die Nähe zu King's Cross und Russell Square ist man auch in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel gut angebunden und kann schnell nach Whitechapel/Brick Lane kommen oder nach South Kensigton in die Museumsmeile (wo auch mein heißgeliebtes Natural History Museum liegt). Direkt um die Ecke liegt außerdem Camden, wo man theoretisch am Wochenende einen ziemlich großes Markt besuchen kann, was ich aber noch nie gemacht habe....

Lord John Russell, der Pub "um die Ecke" -->

Das Problem mit Canterbury Hall ist neben dem Essen (an welches ich mich inzwischen schon gut gewöhnt habe: Ich nehme jetzt auch manchmal "britisches" Frühstück zu mir, was aufgrund meines Vegetariertums hauptsächlich in Rührei, weißen Bohnen und Käsetoast besteht) und der hohen Miete (ich rede mir immer wieder ein, dass sie gar nicht so hoch ist...), sind vor allem die teilweise strikten oder bescheurten Regeln. Die dümmste Regel ist erstmal, dass man nur in drei von zehn Tagen einen "Übernachtungsgast" haben darf. Heißt also: Es darf jemand drei Nächte bei mir übernachten, aber dann darf erstmal sieben Nächte niemand mehr hier schlafen. Drauf kommt noch, dass man für die Übernachtungsgäste eine minimale Gebühr bezahlen muss, die mit 1,50 zwar nicht hoch ist, aber immerhin habe ich ja schon für das Zimmer (nicht zu knapp) bezahlt. Wenn man dann noch für seinen ÜBernachtungsgast Frühstück oder Abendessen in der Hall organisieren will, dann zahlt man nochmal horrende Preise für das Essen, für das man theoretisch auch gut einfach essen gehen könnte (wenn das Essen für mich nicht schon bezahlt wäre...) oder einfach selbst kochen kann - was wir auch meistens machen. Des weiteren muss man jede Person die man in die Hall bringt einchecken. Leute müssen (wenn sie keine Übernachtungsgäste sind) bis 23 Uhr (!) die Hall verlassen haben und ausgecheckt sein, ansonsten zahlt man 10 Pfund Strafe. Das Essen wird zu vollkommen unmöglichen Zeiten serviert (Morgens 8 - 9, Abends 6 - 7), wobei vor allem die Abendszeit nervt. Verboten sind außerdem Licherketten (Brandgefahr), Kerzen (Brandgefahr), Wasserkocher und Toaster (Brandgefahr), Kühlschränke (Brandgefahr), etc. Jeder der mit etwas entsprechendem erwischt wird, zahlt ebenfalls wieder eine saftige Strafe. Laut sein ist nach 23 Uhr ebenfalls verboten (was ja nicht schlecht ist) und es ist verboten, dass sie mehr als 4 Personen in einem der Zimmer aufhalten. Was nicht verboten ist, ist der excessive Konsum von Alkohol im Gemeinschaftsraum mit anschließender Zurücklassung ebendieses Raums in zugemülltem Zustand. Jedenfalls passiert das ständig und ist noch nie geahndet worden.

Der typische Flur in der Hall -->

Die Zimmer in der Hall sind ganz in Ordnung, ich finde meines nicht mehr so klein, wie am Anfang und denke eigentlich, dass man mit dem Platz ganz gut auskommen kann - wenn man keine Bücher oder sonstige sperrige Luxusartikel hat. Es ist etwas mies, dass die Räume sich tatsächlich in der Größe unterscheiden und einige Räume sehr viel größer als meiner sind, andere hingegen noch kleiner, aber alle Leute denselben Preis bezahlen, es sei denn sie haben einen "En Suite" Raum, was de facto bloß heißt, dass sie ein Badezimmer in ihrem Zimmer haben und nicht ihr Bad teilen müssen. Bathsharing ist noch so ein Punkt an dem die Regelung der Hall vollkommen unfair ist. Während ich es super getroffen habe und mein Bad nur mit einer Person teile, die ich eigentlich nie sehe, müssen andere ihr Bad mit 2 oder mehr Leuten teilen und wieder ebenfalls denselben Preis bezahlen. Mich hat es bzgl. Raum und Bad gut getroffen, deshalb habe ich nicht viel zu meckern, aber insgesamt ist die Regelung, dass alle, unabhängig von den Umständen unter denen sie in der Hall leben, den gleichen Preis zahlen, schon ziemlich unfair.

<-- Die Tür zu meinem Zimmer

Da mein Zimmer im fünften Stock ist, bleibt es nicht aus, dass man den Aufzug benutzen muss, was ziemlich nervt, weil in dieser Hall der dümmste Aufzug aller Zeiten installiert ist. Es passiert z.B. seeeehr regelmäßig, dass man im Basement ist (wo das Essen serviert wird) und einer der zwei (! für c.a. 100 Leute) Aufzüge im Erdgeschoss und der andere im fünften Stock ist und der Aufzug aus dem Erdgeschoss erstmal nach oben fährt und man dann warten muss, bis der Aufzug aus dem fünften Stock angekommen ist. Tja, wenn man nicht zu faul zum Treppen steigen wäre...







Die linke Seite meines Zimmers, von der Tür aus gesehen. -->






Ein coole Sache an der Hall ist, dass man sich umsonst DVDs ausleihen kann (auch wenn ich das jetzt nicht mehr so cool finde, weil ich die meisten schon kenne oder gar nicht erst gucken will). Außerdem gibt es einen Aufenthaltsraum und einen Fernsehraum, in welchen man theoretisch seine Zeit totschlagen kann (was ich nie mache). Außerdem lernt man natürlich ziemlich schnell Leute kennen, weil alle zu derselben Zeit zum Frühstück und Abendessen gezwungen werden. Allerdings (hab ich wahrscheinlich schon oft erwähnt), sind die meisten Studenten in der Hall Undergraduates und mit denen komme ich irgendwie nicht so gut aus. Das liegt m.E. vor allem daran, dass sie noch so jung sind und gerade erst mit der Uni angefangen haben. Das klaffen die Interessenswelten schonmal weit auseinander (vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich zu langweilig für diese coolen und hippen People bin...naja, ich finde die meisten im Gegenzug auch nicht besonders interessant). Aber ich glaube, dass habe ich alles schonmal gesagt... Es gibt in der Hall auch noch eine Bibliothek, aber die enthält so weit ich es gesehen habe, nicht besonders viele interessante Bücher... Meine Hoffnung in der Hall of Residence würden irgendwelche Rollenspieler wohnen, hat sich nicht erfüllt, jedenfalls habe ich noch keinen solchen getroffen, tja, man kann nicht alles haben. Canterbury Hall kann ja nicht in allen Hinsichten perfekt sein.

<-- Die rechte Seite meines Zimmers, vom unteren Ende des Bettes aus gesehen.








Da der gemeine Student in der Regel eher faul ist (wie jeder weiß), kommt jede Woche an einem Tag die Putzfrau um das Zimmer einmal durchzusaugen und oberflächlich staub zu wischen. Tatsächlich kommt sie sogar jeden Tag um den Müll auszuleeren. Das wichtigste ist jedoch, dass sehr oft das Bad geputzt wird. Und das ich mich nicht darum kümmern muss (was ich dann ja vermutlich - wie man mich kennt - nicht tun würde...). Die Putzpersonal ist - das versteht sich von selbst - durchgängig weiblich und dunkelhäutig, ebenso wie das Küchenpersonal. Die Studenten sind hauptsächlich weiß oder asiatisch... Selbst in einer Hall of Residence kann man also sehen, wer auf der Welt Privilegiert ist und wer nicht.



Mein Schrank... -->

















<-- die "Türseite" meines Zimmers mit meinem einzigen Bücherregal













Der grandiose Blick aus dem Fenster -->

Was ihr da seht, ist der andere Teil des Canterbury Hall Gebäudes. Canterbury Hall ist in zwei Teile (zwei Gebäude die miteinander verbunden sind) geteilt: Die "Canterbury Site" und die "York Site" (ich bin auf der York Site). Einen solchen Blick müssen nicht alle Studenten genießen, ein weiterer Faktor in welchem die Räume sich unterscheiden. Nur die Hälfte der Zimmer ist auf den jeweils anderen Teil der Canterbury Hall gerichtet. Die andere Hälfte genießt den Blick auf den Park oder über die Stadt. Ein großer Spaß ist, dass man theoretisch in alle Räume auf der anderen Seite hineinsehen kann und die andere SEite im Gegenzug ins eigene Zimmer sehen kann. Was wohl ein Grund ist, weshalb fast alle Leute ihre Vorhänge ständig geschlossen haben. Wer möchte schon gerne, dass alle Welt ständig in sein Zimmer sieht? Mir persönlich macht das nicht so viel aus, jedenfalls nicht so viel, dass ich ohne Tageslicht leben wollte. Da ja außerdem alle anderen ihre Vorhänge ständig geschlossen haben muss ich mir weniger Sorgen machen, dass sie mir ins Zimmer gucken (was selbstverständlich nie jemand machen würde: Erstens ist es moralisch verwerflich und zweitens gibt es da ja jetzt auch nicht sooo viel zu sehen....)





<-- Zu guter letzt: Quickbeam...