Da Lena am Wochenende hier war, bin ich endlich mal wieder ein bißchen aus meinem Zimmer herausgekommen und habe London besser kennengelernt. Samstag Abend haben wir einen Spaziergang durch Soho gemacht und am Sonntag sind wir von meiner Hall übers LSE an der St. Pauls Cathedral vorbei zur Tate Modern gewandert. Von Soho habe ich leider keine Fotos gemacht, aber vom Sonntag gibt es ein paar Fotos weiter unten zu finden.
Soho liegt ebenfalls im Herzen Londons (meine neue Lieblingsphrase), direkt zwischen Leicesters Square und Picadilly Circus/Oxford Street. Laut Lonely Planet ist Soho ein Dorf mitten in London, aber wenn das stimmt, dann ist es das trendigste und nachtlebigste Dorf der Welt. In Soho reiht sich eine Bar an die andere, eine cooler und ausgefallener als die nächste. Pubs gibt es natürlich auch reihenweise (es gibt einen Unterschied zwischen Pubs und Bars, aber es fällt mir schwer notwendige und hinreichende Kriterien zu geben, außer, dass Pubs auf eine gewisse Weise gestaltet sind: Sie sehen meistens aus wie aus dem 19 Jhd. und wie große Wohnzimmer), ein riesiger Haufen Restaurants aller möglicher Küchen, ebenso wie Clubs und natürlich (weil Soho so verrucht ist) Unterhaltungsformen der erotischen Art von Nachtclubs über Sexshops zu erotischen Buchhandlungen. Ein Nachtspaziergang durch Soho macht wirklich enorm Spaß, weil die Straßen bevölkert sind (teilweise mit ziemlich verrückten und abgefahrenen Gestalten), überall bunte Lichter und interessante Orte sind. Leider bin ich momentan etwas knapp bei Kasse (meine Begeisterungsstürme bezüglich des fallenden Pfundes haben leider nicht lange angehalten, auch wenn das Pfund noch immer auf einem Tiefstand ist... London ist einfach ein riesiges geldsaugendes Schwarzes Loch...), so dass wir uns leider nicht in eine der reichhaltigen Bars setzen konnten (weil das ja sonst noch mehr Geld abgesaugt hätte). Angeblich wird man in Soho ständig von irgendwelchen Frauen in irgendwelche Nachtclubs gezogen (hat jedenfalls jemand behauptet, der mit mir in der Hall lebt), aber wie zu erwarten war ist etwas derartiges nicht passiert. Dafür hat mir jemand Drogen jeglicher Art angeboten. Vertrauenswürdig sah der aber nicht unbedingt aus... selbst wenn Drogen hätte kaufen wollen. Ich denke ich werde Soho bei der nächsten Gelegenheit mal nochmal einen Besuch abstatten und dann auch mal einen der Pubs betreten...
Soho liegt ebenfalls im Herzen Londons (meine neue Lieblingsphrase), direkt zwischen Leicesters Square und Picadilly Circus/Oxford Street. Laut Lonely Planet ist Soho ein Dorf mitten in London, aber wenn das stimmt, dann ist es das trendigste und nachtlebigste Dorf der Welt. In Soho reiht sich eine Bar an die andere, eine cooler und ausgefallener als die nächste. Pubs gibt es natürlich auch reihenweise (es gibt einen Unterschied zwischen Pubs und Bars, aber es fällt mir schwer notwendige und hinreichende Kriterien zu geben, außer, dass Pubs auf eine gewisse Weise gestaltet sind: Sie sehen meistens aus wie aus dem 19 Jhd. und wie große Wohnzimmer), ein riesiger Haufen Restaurants aller möglicher Küchen, ebenso wie Clubs und natürlich (weil Soho so verrucht ist) Unterhaltungsformen der erotischen Art von Nachtclubs über Sexshops zu erotischen Buchhandlungen. Ein Nachtspaziergang durch Soho macht wirklich enorm Spaß, weil die Straßen bevölkert sind (teilweise mit ziemlich verrückten und abgefahrenen Gestalten), überall bunte Lichter und interessante Orte sind. Leider bin ich momentan etwas knapp bei Kasse (meine Begeisterungsstürme bezüglich des fallenden Pfundes haben leider nicht lange angehalten, auch wenn das Pfund noch immer auf einem Tiefstand ist... London ist einfach ein riesiges geldsaugendes Schwarzes Loch...), so dass wir uns leider nicht in eine der reichhaltigen Bars setzen konnten (weil das ja sonst noch mehr Geld abgesaugt hätte). Angeblich wird man in Soho ständig von irgendwelchen Frauen in irgendwelche Nachtclubs gezogen (hat jedenfalls jemand behauptet, der mit mir in der Hall lebt), aber wie zu erwarten war ist etwas derartiges nicht passiert. Dafür hat mir jemand Drogen jeglicher Art angeboten. Vertrauenswürdig sah der aber nicht unbedingt aus... selbst wenn Drogen hätte kaufen wollen. Ich denke ich werde Soho bei der nächsten Gelegenheit mal nochmal einen Besuch abstatten und dann auch mal einen der Pubs betreten...
Am Sonntag sind wir dann also zur Tate Modern gewandert. Der Weg (für alle die wieder eine Stadtkarte zur Hand haben) führt über das LSE Richtung Strand, dann an den Royal Court of Justice vorbei zur St. Pauls Cathedral und dann über die Themse zur Tate Modern.
Zu den Royal Courts of Justice gibt es die tolle Geschichte zu erzählen, dass ich heute, wenn ich mcih mehr angestrengt hätte, Sir Paul McCartney live hätte sehen können. Die RCJ liegen nämlich direkt am LSE und Mr. McCartney scheidet sich ja momentan. Als ich heute nach meinem Seminar zum Essen gehen wollte, erblickte mein Auge Menschen die mit Kameras mit riesigen Teleskopen am Zaun gedrängt standen. Natürlich hat das eine Menge Leute (mich und meine Mitstudenten) wie magisch angezogen, die alle wie gebannt über diesen Zaun starrten. Schnell fand man raus, dass Paul McCartney erwartet würde, der bald das Gebäude der RCJ verlassen müsste. Ich war mir nicht sicher, ob Paul McCartney es wert wäre, einen Affen aus sich zu machen oder ob es mir egal ist und bin deshalb nicht zum Zaun gegangen (weil ich einfach zu keiner Entscheidung kommen konnte), aber eine meiner Mitstudentinnen hat sich nicht gescheut einen Affen aus sich zu machen und ist am Zaun hochgestiegen und hat tatsächlich Sir McCArtney beim verlassen der RCJ und einsteigen in sein Auto erblicken können. Ich hätte also fast Paul McCartney gesehen...
Zu den Royal Courts of Justice gibt es die tolle Geschichte zu erzählen, dass ich heute, wenn ich mcih mehr angestrengt hätte, Sir Paul McCartney live hätte sehen können. Die RCJ liegen nämlich direkt am LSE und Mr. McCartney scheidet sich ja momentan. Als ich heute nach meinem Seminar zum Essen gehen wollte, erblickte mein Auge Menschen die mit Kameras mit riesigen Teleskopen am Zaun gedrängt standen. Natürlich hat das eine Menge Leute (mich und meine Mitstudenten) wie magisch angezogen, die alle wie gebannt über diesen Zaun starrten. Schnell fand man raus, dass Paul McCartney erwartet würde, der bald das Gebäude der RCJ verlassen müsste. Ich war mir nicht sicher, ob Paul McCartney es wert wäre, einen Affen aus sich zu machen oder ob es mir egal ist und bin deshalb nicht zum Zaun gegangen (weil ich einfach zu keiner Entscheidung kommen konnte), aber eine meiner Mitstudentinnen hat sich nicht gescheut einen Affen aus sich zu machen und ist am Zaun hochgestiegen und hat tatsächlich Sir McCArtney beim verlassen der RCJ und einsteigen in sein Auto erblicken können. Ich hätte also fast Paul McCartney gesehen...
Royal Courts of Justice -->
Da ja Sonntag war, konnten wir auch umsonst in St. Pauls hinein, was sonst so 8 Pfund oder so kosten würde (schwarzes Loch...). Drin war auch prompt Messe, so dass wir schnell wieder rausgegangen sind. Eines Tages werde ich mir die Kirche mal ausführliches ansehen, aber erst wenn ich Geld verdiene...
<-- St. Paul Cathedral
London Bridge (sieht man wenn man genau hinsieht...) -->
Naja, dann sind wir halt zur Tate Modern gegangen (auf der Brücke über die Themse habe dich das tolle Foto von der London Bridge gemacht), was quasi die Abteilung für moderne Kunst der Tate Britain ist. Die Tate Modern ist in einer alten riesigen Fabrik. Leider hatten sie die Rutschen die vor einiger Zeit noch von den einzelnen Stockwerken nach unten führten (habe ich mir erzählen lassen) wieder abgebaut. Nichtsdestrotrotz (ist das überhaupt ein Wort?) ist die Tate Modern selbst schon ein superinteressantes Gebäude. Die Eingangshalle ist riesig und das Gebäude zieht sich über 6 oder 7 Stockwerke hin. Eintritt ist - wie in allen (oder den meisten) Londoner Museen - für alle ständigen Ausstellungen kostenlos. Nur für Sonderausstellungen zahlt man - saftig (schwarzes Loch...). Wir haben uns erst eine kleine Ausstellung namens "Illuminations" angesehen in welchen es darum gehen sollte, wie Glauben mit dem Alltag verwoben ist. Von den 5 Installationen (es waren alles Filme) waren für mich aber nur 2 wirklich interessant (der Rest war m.E. entweder zu "Pseudo" oder mir nicht zugänglich). Erstens war da ein Film in welchem Juden, die früher einmal sehr streng gläubig waren von den Momenten erzählt in denen ihr Glaube zu bröckeln begann. Meistens hatte das mit irgendwelchen Regelbrüchen zu tun, wie z.B. Licht am Samstag (Sabbat) anmachen, Couscous essen, am Sabbat tanzen oder mit Freunden essen, etc. Krass war, dass viele der Leute wirklich große Angst hatte bei den Verstößen und teilweise geglaubt haben, dass Gott im selben Moment auf sie niederfahren und in Flammen aufgehen oder mit einem Blitz erschlagen würde und das für wirkliche TRIVILITÄTEN. Wenn Religion Leute dazu bringt solche Dinge zu glauben und sich so sehr zu fürchten, wenn sie das Leben von Menschen in einer solchen Weise einschränkt, dann kann ich wirklich nichts gutes daran erkennen... Die andere Installation zeigte Straßen in Rumänien (glaube jedenfalls das es Rumänien war) die an heiligen Stätten liegen. Immer wenn ein Glaubender an einer solchen Stätte vorbeigeht, dann muss er sich (in Rumänien) dreimal bekreuzigen. Es war interessant zu sehen, wie sich die Leute aus heiterem Himmel und teilweise total automatisch dreimal bekreuzigten, sich teilweise dabei unterhaltend oder auf dem Fahrrad fahrend. Naja interessant jedenfalls...

<-- Tate Modern
Nach dieser Ausstellung haben wir uns dann die Sammlung der Surrealistischen Bilder der Tate Modern angesehen und hier ist mal wieder meine künstlerische Unterbelichtetheit vollkommen zum tragen kommen. Die meisten der Bilder haben mir einfach überhaupt nichts gesagt... Der größte Teil der Bilder hat noch nicht einmal ein Gefühl der Befremdung o.ä. in mir verursacht, obgleich das ja oft der Sinn von surrealistischen Bildern zu sein scheint (jedenfalls wenn man den Schildern am Rand trauen darf) und die Interpretationen die vom Museum angeboten wurden (die oft die Interpretationen der Künstler selbst sind) fand ich immer so weit hergeholt und unplausibel, wie es nur geht. Hauptsache es klingt tief, wichtig und intellektuell... Das ist mein Eindruck davon. Ich möchte wirklich nie wieder in meinem Leben ein Bild interpretieren müssen...
Das einzige was wirklich einen Eindruck bei mir hinterlassen hat, waren die Bilder von Francis Bacon (vor allem "Second Version of Tryptich"... gruselig...), die schon in der Tate Britain am stärksten Eindruck auf mich gemacht hatten. Die Bilder sind natürlich nicht schön (was sichelich auch nicht die Intention des Künstlers war...), aber sie lösen bestimmte Emotionen aus, von denen ich vermute, dass es genau die sind, die der Künstler auslösen wollte. Sehr gelungen...Im Gegensatz zu den meisten anderen Bildern die ich dort finden konnten, gelingt es Bacons Bildern selbst auf künsterlische Morons wie mich Eindruck zu machen. Hmm, naja genug der Interpretation... Ich bin halt ein Kunstbanause (seltsam, wo ich doch ein großer Fan von Buch, Film und Musik bin)... Ich sollte nicht in Kunstmuseen gehen. Wissenschaft liegt einfach näher an meinem Herz. Ein echter Intellektueller wird wohl nie aus mir.
Auf dem Rückweg haben wir dann den Weg über die Waterloo Bridge genommen, wo die folgenden beiden Fotos aufgenommen wurden, die leider nicht so gut sind, wie sie gewünscht waren.
Blick von der Waterloo Bridge gen Osten -->
<-- Blick von der Waterloo Bridge gen Westen
1 Kommentar:
bacon rocks! hast einen guten geschmack bewiesen. r.
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