An diesem Wochenende war ich - anlässlich Lena's Geburtstag - wieder einmal in Paris. Ich hatte ein besonders kurioses und ein besonders ätzendes Erlebnis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Paris, die ich der Öffentlichkeit natürlich nicht vorenthalten möchte...
Am Samstag fuhr ich mit der Metro durch die Gegend um zu einem Treffpunkt zu gelangen, an welchem ich mich mit Lena und ihren Eltern verabredet hatte (nur zur Information, wir waren dann essen). Um zu diesem Treffpunkt zu gelangen, musste ich zweimal umsteigen und mit der jeweiligen Bahn immer ungefähr zwei Stationen fahren. Naja, ist jetzt auch nicht sooo schlimm. Beim letzten Umstieg hatte ich allerdings folgendes kurioses Erlebnis: Ich ging die Treppen herunter, um von der Plattform auf welcher ich angekommen war zu jener zu gelangen, von welcher meinen nächste Metro fahren sollte. Als ich im Gang am Ende der Treppe angekommen war, hatte sich vor mir auf dem Weg zu eben jeder Plattform, welche mein Bestimmungsort sein sollte, eine Menschenmenge angesammelt. Vor der Menschenmenge konnte ich vage eine Person in Uniform ausmachen. Naja, da diese Menschenmenge mir den Weg zu meinem Zug versperrte blieb ich halt an Ort und Stelle stehen. Ich wusste jedoch nicht, was genau vor sich ging und aufgrund meiner mangelnden Französischkenntnisse konnte ich auch niemanden fragen. Die Leute um mich herum machten jedoch Gesichter (hoch leben Gestik und Mimik!!!), die andeuteten, dass sie genau so ratlos waren wie ich. Dann passierte etwas interessantes: Die Personen in den ersten Reihen hoben ihre Hände zu Kopf und hielten sich die Ohren zu. Nach und nach machten ihnen dies die Leute in den hinteren Reihen ebendieses nach, so dass die Leute einer nach dem anderen anfingen, sich die Ohren zuzuhalten. Ich hab das natürlich auch gemacht, aber ich fand das schon recht seltsam: Sich die Ohren zuzuhalten, ohne genau zu wissen, wieso und warum. Naja, ich stand dann halt so eine Weile da rum und hielt mir die Ohren zu. Aber so wirklich passierte nichts. Als eine ganze Weile nichts passierte, weswegen es sich gelohnt hätte, sich die Ohren zuzuhalten, hörte ich halt damit auf und drängelte mich ein bißchen weiter nach vorne in der Hoffnung eine Erklärung für die Geschehnisse zu bekommen. Der Anblick war folgender: In einem c.a. 50 meter entfernten Knotenpunkt tummelten sich drei Polizisten die alle in eine Richtung blickten. Mehr war nicht. Naja, so stand ich also da so einige Momente rum und starrte diese Polizisten an. Die fingen dann plötzlich an, sich die Ohren zuzuhalten, was natürlich von allen sofort imitiert wurde. Dann gab es kurze Zeit später einen Knall (der es nicht wert war sich die Ohren für ihn zuzuhalten...Jedenfalls nicht wenn man so weit weg war wie ich) und kurze Zeit später konnte man dann zu seinem Bahnsteig gehen. Das lustige war, dass man in diesem Knotenpunkt wirklich nicht ausmachen konnte, was da eigentlich passiert war, geschweige denn, was den Knall verursacht hat... Wirklich ein sehr seltsames Erlebnis.
Heute Morgen hätte ich dann fast meinen Zug verpasst (Eurostar, Ticket hat 45 Pfund gekostet...), weil die großartige RER (das ist eine Art Stadtbahn) zu spät gekommen ist (mein Zug fuhr um 9 am und man sollte c.a. 30 min vorher da sein um einzuchecken... Ich hatte mir vorgenommen die Bahn zum Bahnhof um 8.15 zu nehmen, aber sie kam erst um 8.30...) Und nicht nur das: Der Zug war nicht nur zu spät, NEIN, er war auch noch total vollgestopft. Ich musste mich dann also hineinstürzen mit meinem Koffer und Leuten in den Rücken boxen, damit ich überhaupt hineinkam. Ich hab die ganze Zeit ganz schön geschwitzt und dass nicht nur wegen der Körperwärme der Leute um mich herum... Am Bahnhof angekommen bin ich dann schnell aus dem Zug gehüpft und zum anderen ZUg gerannt, wobei ich c.a. 1000 Leute umgerempelt hab. Als ich dann zum Terminal kam und einchecken wollte, wäre ich beinahe in einen Schreikrampf ausgebrochen, weil ich noch genau 15 Minuten Zeit hatte um meinen Zug zu erreichen und am Sicherheitscheck ne Schlange von hier bis Timbuktu vor mir war. Das war der Moment in welchem ich mit Sicherheit dachte, dass ich es nicht mehr zu meinem Zug schaffen würde. Dann hat jedoch ein freundliche Dame alle LEute vorgewunken, die den 9.07 nehmen mussten und ich habe es doch noch geschafft. Meine Lektion aus dem ganzen ist, nicht mehr in öffentliche Verkehrsmittel zu vertrauen und lieber ne Stunde vorher dazu sein und dafür keine Panikattacken bekommen zu müssen...
Am Samstag fuhr ich mit der Metro durch die Gegend um zu einem Treffpunkt zu gelangen, an welchem ich mich mit Lena und ihren Eltern verabredet hatte (nur zur Information, wir waren dann essen). Um zu diesem Treffpunkt zu gelangen, musste ich zweimal umsteigen und mit der jeweiligen Bahn immer ungefähr zwei Stationen fahren. Naja, ist jetzt auch nicht sooo schlimm. Beim letzten Umstieg hatte ich allerdings folgendes kurioses Erlebnis: Ich ging die Treppen herunter, um von der Plattform auf welcher ich angekommen war zu jener zu gelangen, von welcher meinen nächste Metro fahren sollte. Als ich im Gang am Ende der Treppe angekommen war, hatte sich vor mir auf dem Weg zu eben jeder Plattform, welche mein Bestimmungsort sein sollte, eine Menschenmenge angesammelt. Vor der Menschenmenge konnte ich vage eine Person in Uniform ausmachen. Naja, da diese Menschenmenge mir den Weg zu meinem Zug versperrte blieb ich halt an Ort und Stelle stehen. Ich wusste jedoch nicht, was genau vor sich ging und aufgrund meiner mangelnden Französischkenntnisse konnte ich auch niemanden fragen. Die Leute um mich herum machten jedoch Gesichter (hoch leben Gestik und Mimik!!!), die andeuteten, dass sie genau so ratlos waren wie ich. Dann passierte etwas interessantes: Die Personen in den ersten Reihen hoben ihre Hände zu Kopf und hielten sich die Ohren zu. Nach und nach machten ihnen dies die Leute in den hinteren Reihen ebendieses nach, so dass die Leute einer nach dem anderen anfingen, sich die Ohren zuzuhalten. Ich hab das natürlich auch gemacht, aber ich fand das schon recht seltsam: Sich die Ohren zuzuhalten, ohne genau zu wissen, wieso und warum. Naja, ich stand dann halt so eine Weile da rum und hielt mir die Ohren zu. Aber so wirklich passierte nichts. Als eine ganze Weile nichts passierte, weswegen es sich gelohnt hätte, sich die Ohren zuzuhalten, hörte ich halt damit auf und drängelte mich ein bißchen weiter nach vorne in der Hoffnung eine Erklärung für die Geschehnisse zu bekommen. Der Anblick war folgender: In einem c.a. 50 meter entfernten Knotenpunkt tummelten sich drei Polizisten die alle in eine Richtung blickten. Mehr war nicht. Naja, so stand ich also da so einige Momente rum und starrte diese Polizisten an. Die fingen dann plötzlich an, sich die Ohren zuzuhalten, was natürlich von allen sofort imitiert wurde. Dann gab es kurze Zeit später einen Knall (der es nicht wert war sich die Ohren für ihn zuzuhalten...Jedenfalls nicht wenn man so weit weg war wie ich) und kurze Zeit später konnte man dann zu seinem Bahnsteig gehen. Das lustige war, dass man in diesem Knotenpunkt wirklich nicht ausmachen konnte, was da eigentlich passiert war, geschweige denn, was den Knall verursacht hat... Wirklich ein sehr seltsames Erlebnis.
Heute Morgen hätte ich dann fast meinen Zug verpasst (Eurostar, Ticket hat 45 Pfund gekostet...), weil die großartige RER (das ist eine Art Stadtbahn) zu spät gekommen ist (mein Zug fuhr um 9 am und man sollte c.a. 30 min vorher da sein um einzuchecken... Ich hatte mir vorgenommen die Bahn zum Bahnhof um 8.15 zu nehmen, aber sie kam erst um 8.30...) Und nicht nur das: Der Zug war nicht nur zu spät, NEIN, er war auch noch total vollgestopft. Ich musste mich dann also hineinstürzen mit meinem Koffer und Leuten in den Rücken boxen, damit ich überhaupt hineinkam. Ich hab die ganze Zeit ganz schön geschwitzt und dass nicht nur wegen der Körperwärme der Leute um mich herum... Am Bahnhof angekommen bin ich dann schnell aus dem Zug gehüpft und zum anderen ZUg gerannt, wobei ich c.a. 1000 Leute umgerempelt hab. Als ich dann zum Terminal kam und einchecken wollte, wäre ich beinahe in einen Schreikrampf ausgebrochen, weil ich noch genau 15 Minuten Zeit hatte um meinen Zug zu erreichen und am Sicherheitscheck ne Schlange von hier bis Timbuktu vor mir war. Das war der Moment in welchem ich mit Sicherheit dachte, dass ich es nicht mehr zu meinem Zug schaffen würde. Dann hat jedoch ein freundliche Dame alle LEute vorgewunken, die den 9.07 nehmen mussten und ich habe es doch noch geschafft. Meine Lektion aus dem ganzen ist, nicht mehr in öffentliche Verkehrsmittel zu vertrauen und lieber ne Stunde vorher dazu sein und dafür keine Panikattacken bekommen zu müssen...
1 Kommentar:
einfach göttlich ( Smile )
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