Ich habe bereits im letzten Term angefangen Abends wieder Bücher zur Entspannung zu lesen und auch die Second-Hand Buchläden endlich für mich entdeckt. Zwei Bücher die ich nur empfehlen kann und die ich in letzter Zeit gelesen habe sind: Fear and Loathing in Las Vegas und Trainspotting. Beide sollte man natürlich in Englisch lesen. Beide handeln von Drogenkonsum und der (Gedanken und Realen)Welt in der Leute leben die eben diesen prakitizieren. Komisch das Kultbücher so häufig von Drogen handeln, aber vielleicht ist das ja nur Zufall...
Fear and Loathing hatte ich vor einiger Zeit bereits den Film gelesen und er hat mir damals gut gefallen, auch wenn die meisten Leute mit denen ich darüber geredet habe den Film nicht mochten. Die Geschichte ist kurz und bündig erzählt: Ein Journalist und sein Anwalt, beide voll auf Drogen (was auch erklärt warum er mit seinem Anwalt hinfährt: Die beiden sind wohl eher Drogenfreunde, als Geschäftspartner - auch wenn in Trainspotting steht, dass das dasselbe sei), fahren nach Las Vegas, weil der Journalist dort einen Bericht über ein Motorcrossrennen schreiben soll. Das Buch ist voll mit schrägen bis sinnlosen Einfällen, Dialogen und Gedanken, die natürlich hauptsächlich durch Drogenkonsum hervorgerufen werden und ebendiesen reflektieren sollen. Die Dialoge haben mir besonders gut gefallen, weil ich einfach verrückte und sinnlose Dialoge mag bei denen man merkt, dass die Charaktere voll durch sind mag. Bei jeder möglichen Gelegenheit lassen die Charaktere voll eine ihnen innenwohnende Paranoia durchscheinen und ziehen ständig Schlüsse, die kein normaler Mensch je ziehen würde. Wer den Film gesehen hat und mochte, kann das Buch gut lesen, sollte sich aber darauf gefasst machen, nicht viel neues zu lesen. Der Film ist ein ziemlich gute Umsetzung des Buchs, d.h. fast alle Dialoge und Handlungsfäden die im Buch vorkommen kommen auch im Film vor. Ist aber vielleicht auch nicht so schwer, bei einem so dünnen Buch. Der Film ist natürlich in der Hinsicht besser, dass er visuell einige Sache ganz gut rüberbringen kann, aber wenn man eine perspektive auf das Innenleben der Hauptperson und deren abgefahrene Gedanken bekommen möchte, dann ist das Buch auf jedenfall vorzuziehen..
Trainspotting habe ich gerade erst angefangen, habe bis jetzt aber einen positiven Eindruck. Das Buch handelt von verschiedenen Leuten, die sich in Edinburgh so durchschlagen. Die Perspekitve auf den Drogenkonsum ist m.E. düsterer und weniger schräg/abgefahren als in Fear and Loathing, was aber daran liegen mag, dass es in Trainspotting hauptsächlich um Heroin geht, während in Fear and Loathing die bewusstseinsverändernden Drogen (wobei ich jetzt mal hoffe, das Heroin nicht in diese Kategorie gehört) klar im Vordergrund stehen. Auch in diesem Buch bekommt man einen Eindruck wie man sich fühlen und was man denken könnte (k.A. wie man sich wirklich fühlt), wenn man erstmal in den Todeszirkel (manche sagen auch Teufelskreis) von Heroin gekommen ist. Das Buch scheint außerdem eine sehr viel stärkere Perspektive auf das Alltagsleben zu haben, während Fear and Loathing eine Art Road Trip ohne Sinn und Verstand darstellt. Was an Trainspotting desweiteren auffällig ist, ist dass das Buch im Schottischen Dialekt geschrieben ist. Leute deren Englisch nicht so stark ist, sollten davon eher die Finger lassen... Wenn ihr aber Sätze wie "This cunt's really gittin ma fuckin goat. - Aye! Aye ah fuckin am, if ah'm oan ma tod n ah git set oan by a fuckin squad a shellsuits! Ye think ah'm Jean-Claude Van Fuckin Damme?" versteht, dann ist das Buch weniger problematisch.
Beide Bücher kann ich also empfehlen. Ich bin der Ansicht, dass zwei der wichtigsten Kriterien für gute Bücher sind, dass sie einen erstens in fremde und neuartige Gedanken- und Gefühlswelten einführen (sie einem ein Gefühl davon geben, what it is to be like X) und kreative und einzigartige, vor allem aber "echte" Charaktere enthalten. Beides ist in beiden Büchern zu finden, also los los in die Buchläden!
Fear and Loathing hatte ich vor einiger Zeit bereits den Film gelesen und er hat mir damals gut gefallen, auch wenn die meisten Leute mit denen ich darüber geredet habe den Film nicht mochten. Die Geschichte ist kurz und bündig erzählt: Ein Journalist und sein Anwalt, beide voll auf Drogen (was auch erklärt warum er mit seinem Anwalt hinfährt: Die beiden sind wohl eher Drogenfreunde, als Geschäftspartner - auch wenn in Trainspotting steht, dass das dasselbe sei), fahren nach Las Vegas, weil der Journalist dort einen Bericht über ein Motorcrossrennen schreiben soll. Das Buch ist voll mit schrägen bis sinnlosen Einfällen, Dialogen und Gedanken, die natürlich hauptsächlich durch Drogenkonsum hervorgerufen werden und ebendiesen reflektieren sollen. Die Dialoge haben mir besonders gut gefallen, weil ich einfach verrückte und sinnlose Dialoge mag bei denen man merkt, dass die Charaktere voll durch sind mag. Bei jeder möglichen Gelegenheit lassen die Charaktere voll eine ihnen innenwohnende Paranoia durchscheinen und ziehen ständig Schlüsse, die kein normaler Mensch je ziehen würde. Wer den Film gesehen hat und mochte, kann das Buch gut lesen, sollte sich aber darauf gefasst machen, nicht viel neues zu lesen. Der Film ist ein ziemlich gute Umsetzung des Buchs, d.h. fast alle Dialoge und Handlungsfäden die im Buch vorkommen kommen auch im Film vor. Ist aber vielleicht auch nicht so schwer, bei einem so dünnen Buch. Der Film ist natürlich in der Hinsicht besser, dass er visuell einige Sache ganz gut rüberbringen kann, aber wenn man eine perspektive auf das Innenleben der Hauptperson und deren abgefahrene Gedanken bekommen möchte, dann ist das Buch auf jedenfall vorzuziehen..
Trainspotting habe ich gerade erst angefangen, habe bis jetzt aber einen positiven Eindruck. Das Buch handelt von verschiedenen Leuten, die sich in Edinburgh so durchschlagen. Die Perspekitve auf den Drogenkonsum ist m.E. düsterer und weniger schräg/abgefahren als in Fear and Loathing, was aber daran liegen mag, dass es in Trainspotting hauptsächlich um Heroin geht, während in Fear and Loathing die bewusstseinsverändernden Drogen (wobei ich jetzt mal hoffe, das Heroin nicht in diese Kategorie gehört) klar im Vordergrund stehen. Auch in diesem Buch bekommt man einen Eindruck wie man sich fühlen und was man denken könnte (k.A. wie man sich wirklich fühlt), wenn man erstmal in den Todeszirkel (manche sagen auch Teufelskreis) von Heroin gekommen ist. Das Buch scheint außerdem eine sehr viel stärkere Perspektive auf das Alltagsleben zu haben, während Fear and Loathing eine Art Road Trip ohne Sinn und Verstand darstellt. Was an Trainspotting desweiteren auffällig ist, ist dass das Buch im Schottischen Dialekt geschrieben ist. Leute deren Englisch nicht so stark ist, sollten davon eher die Finger lassen... Wenn ihr aber Sätze wie "This cunt's really gittin ma fuckin goat. - Aye! Aye ah fuckin am, if ah'm oan ma tod n ah git set oan by a fuckin squad a shellsuits! Ye think ah'm Jean-Claude Van Fuckin Damme?" versteht, dann ist das Buch weniger problematisch.
Beide Bücher kann ich also empfehlen. Ich bin der Ansicht, dass zwei der wichtigsten Kriterien für gute Bücher sind, dass sie einen erstens in fremde und neuartige Gedanken- und Gefühlswelten einführen (sie einem ein Gefühl davon geben, what it is to be like X) und kreative und einzigartige, vor allem aber "echte" Charaktere enthalten. Beides ist in beiden Büchern zu finden, also los los in die Buchläden!
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